Laim-Schwanthalerhöhe

Bestehendes ASZ-Gebäude in Laim wird abgerissen

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Das Alten- und Servicezentrum in Laim wird abgerissen. Die CSU-Fraktion hat jetzt einen Antrag gestellt, dass möglichst schnell ein Ersatzgebäude geplant wird.

Wo soll das Laimer ASZ hinziehen? Der Leiter wünscht sich einen zentralen Standort.

Die Laimer Senioren brauchen bald eine neue Heimat. Das Alten- und Servicezentrum (ASZ) im Kiem-Pauli-Weg 22 wird im Zuge der Renovierung der Siedlung „Alte Heimat“ abgerissen.

Die CSU hat einen Antrag im Stadtrat und Bezirksausschuss gestellt, dass die Stadt sich schon jetzt darum kümmern soll, wie es danach weiter geht.

Denn: Es bleibt nicht mehr viel Zeit, findet BA-Mitglied und Stadträtin Alexandra Gaßman. Die Sanierung der „Alten Heimat“ soll im Jahr 2023 abgeschlossen sein.

Gaßmann rechnet damit, dass die Arbeiten in zwei oder drei Jahren so weit fortgeschritten sind, dass das ASZ weg muss. Ihr ist ein fließender Übergang wichtig: „Wir wollen, dass das alte ASZ erst abgerissen wird, wenn das neue steht. Es soll keine Lücke gebe“, sagt sie. „Hoffentlich ist es dafür noch nicht zu spät.“

Noch sind die Planungen zum neuen ASZ nicht weit fortgeschritten. ASZ-Chef Peter Pinck (Foto) wünscht sich hier vor allem eines: „Es ist wichtig, dass das neue Haus im Zentrum von Laim ist“, sagt er. „Jetzt haben wir eine Randlage, noch einmal eine Randlage halten wir für nicht sinnvoll.“ Er hofft insbesondere, dass das neue Gebäude auch für Senioren, die auf der anderen Seite der Fürstenrieder Straße leben, besser erreichbar sein wird. Nach den derzeitigen Überlegungen soll das ASZ im Gebiet rund um die Zschokkestraße und die Westendstraße situiert werden. Obwohl dort ein neues Wohngebiet entstehen wird, wäre das aber wieder nicht direkt im Viertelinneren. Daran kommt jetzt Kritik auf.

„Wir halten es für unklug, sich nur auf diesen einen Standort zu konzentrieren“, erklärt Gaßmann. Sie fordert die Verwaltung ebenfalls auf, nach einem Grundstück in zentralerer Lage mit einer guten ÖPNV-Anbindung zu suchen.

Derzeit wird das ASZ von den Laimer Senioren gut angenommen. „Täglich kommen circa 100 Personen zu uns“, so Pinck. Fünf Mitarbeiter, darunter ein Bundesfreiwilligendienstler, und 60 ehrenamtliche Helfer kümmern sich um deren Anliegen. Es gibt zum Beispiel Beratungen, Kurse, Veranstaltungen oder auch einen Mittagstisch.

Dass dieses Angebot in Zukunft erweitert werden soll, ist eine weitere Forderung der CSU. Die Partei wünscht sich einen Ausbau zu einem ASZ Plus. In einer derartigen Einrichtung gibt es zum Beispiel mehr präventive Hausbesuche, zusätzliche Unterstützung für die Senioren zur Alltagsbewältigung sowie eine stärkere Begleitung und Qualifikation von Ehrenamtlichen.

Dass es mit dem ASZ Plus in Laim klappt, glaubt auch Peter Pinck: „Die ASZ in München sollen ja sowieso ausgebaut werden“, erklärt er. „Das wird kommen.“
Claudia Schuri

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