"Attraktivität ins Bewusstsein rücken"

Ludwigsvorstadt/Isarvorstadt: BA-Chef Alexander Miklosy blickt auf 2009

Für den Stadtbezirk 2 wird das Jahr 2009 einschneidende Änderungen mit sich bringen. Die Entscheidung, ob der S-Bahn- Südring realisiert wird, ist für diesen gesamten Bereich genauso wichtig, wie der Umbau des Hauptbahnhofs, der damit eng verknüpft werden muss. Die Planung für die Umgestaltung der damit zusammenhängenden Verkehrsräume werden uns wohl in fast jeder Sitzung beschäftigen. Wenn dann wenigstens mit dem Bau des Fahrradparkhauses in der Arnulfstraße begonnen werden kann, wäre das ein großer Gewinn für den Fahrradverkehr. Die Planungen für die beiden Brücken Lindwurmstraße und Braunauer Eisenbahnbrücke bringen dann nicht nur für die Fahrradfahrer Verbesserungen. Die Aufwertung des südlichen Bahnhofsumfelds liegt uns seit Jahren am Herzen. Ausgehend von der Ohnmacht, weitere Spielhallen und Sexshops in diesem Gebiet verhindern zu können, wurde 2005 von uns ein Expertenhearing gegen die Ausbreitung von Spielhallen abgehalten. Von dort ausgehend hat eine Gruppe aus Politik, Sozialarbeit, Migranten, Immobilienbesitzern und Gewerbetreibenden Ende 2008 den Ortsverband „Südliches Bahnhofsviertel“ gegründet. Unter dem Dachverband des Bundes der Selbstständigen ist das Ziel, die Attraktivität dieser Gegend ins Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken. Anfang März wird dieser Verein in einer Auftaktveranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt. Erste Schritte werden sein: Führungen durchs Viertel, koordinierte Werbung der Geschäftsleute, Straßenfeste, regelmäßige Informationen in einer Stadtviertelzeitung und Wünsche für die Aufwertung des öffentlichen Raums an Politik und Verwaltung. Beispiel eines festgelegten Termins: Am 26. Juni Vortrag und Führung durchs Viertel organisiert von der evangelischen Stadtakademie München. Ganz anders drückt der Schuh am Gärtnerplatz: Dort soll die übermäßige Nutzung wegen zu vieler Partys in lauen Sommernächten im Interesse der dort lebenden Menschen reduziert werden. Bezirksausschuss, Verwaltung, Gärtnerplatztheater und die Anwohner versuchen eine Lösung zu finden. Immer wieder wird uns die Theresienwiese beschäftigen. Nicht nur zu Zeiten des Oktoberfests sind die Begehrlichkeiten an diese Fläche überbordend. Die Anwohner fordern immer wieder: Keine Mehrung von Veranstaltungen an der Theresienwiese. Alexander Miklosy, Vorsitzender des Bezirksausschusses 2

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