Anwohner der Murnauer Straße kämpfen für Umkehr-Möglichkeit

Wir wollen hier wenden

Weniger Stau, mehr Zeit: Die Anwohner der Murnauer Straße setzen sich für den Erhalt einer Wendebucht an der Kreuzung zur Heckenstallerstraße ein. Doch die soll nach Ende der Bauarbeiten am Luise-Kiesselbach-Platz wieder wegfallen.

Sendling-Westpark Münchens

Autofahrer

hassen sie. Sie verursacht Staus, provoziert Unfälle, ist dreckig, laut und unübersichtlich. Doch es gibt auch Autofahrer, die der Mega-Baustelle am Luise-Kiesselbach-Platz etwas Gutes abgewinnen können. Denn seit die

Bagger

am südwestlichen Bereich des Mittleren Rings das Sagen haben, ist für die

Anwohner

der Murnauer Straße einiges einfacher geworden.

Grund

ist die kleine Wendebucht, die die Stadt am Ende der Straße an der Einmündung zur Heckenstaller Straße, eingerichtet hat. „Man spart sich sehr viel

Zeit

und der

Stau

wird auch kürzer“, sagt

Anwohner

Robert Unterweger.

Mit seiner Meinung steht der frühere Logistik-Ingenieur nicht alleine da. Knapp 50 Nachbarn haben sich mittlerweile in eine Liste eingetragen, mit der die Anwohner den Erhalt ihrer Wendebucht auch nach Abschluss der Tunnelarbeiten fordern. Eine besondere Erleichterung bringt die neue Wendemöglichkeit für die Anwohner westlich der Murnauer Straße.  „Wenn man von Süden kommt, ist die Bucht die optimale Zufahrtsmöglichkeit“, sagt der 68-Jährige. Auch die Nachbarn auf der Ostseite hätten enorme Vorteile, weil sie sich nicht mehr durch die Wohnviertel quälen müssten. Und auch die Eltern der neuen Kindereinrichtung, die auf der Westseite der Straße entsteht, würden von der Wendemöglichkeit profitieren. 

Doch die Chancen, dass die Nachbarn ihre Abkürzung behalten dürfen, stehen schlecht.  „Im Info-Container zum Tunnelbau zeigt das Modell die Wendebucht leider nicht mehr“, sagt Unterweger. Und auch beim Baureferat weiß man nichts über einen möglichen Erhalt der Umkehr-Möglichkeit. „Das ist nur eine provisorische Einrichtung während der Bauphase“, erklärt eine Sprecherin auf Hallo-Nachfrage. Die Nachbarn wollen sich damit nicht zufrieden geben. Sie kämpfen weiter für „ihre“ Abkürzung.  tog

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