Haderner Bürger ärgern sich über zugeparkte Straßen

Immer wieder Ärger um die Stellplätze

Zugeparkte Straßen, schlechte Sicht auf Kreuzungen und besetzte Gehwege: Die Haderner nervt die Parksituation im Viertel.

Zugeparkte Straßen, schlechte Sicht auf Kreuzungen und besetzte Gehwege: Die Haderner nervt die Parksituation im Viertel. Bei der Bürgerversammlung stellten sie gleich mehrere Anträge zu dem Thema. Beschwerden gab es zum Beispiel zur Kreuzung Franz-Kendler-Straße/Heiglhofstraße (Foto). „Es bleibt nur eine Fahrspur“, ärgerte sich Ursula Grünwald. „Alles ist zugeparkt, sogar der Gehweg.“ Auch die vorgeschriebenen Abstände zur Straßenkreuzung würden nicht eingehalten. „Abbiegende Autofahrer können den Verkehr nicht einsehen“, erklärte Grünwald und forderte deshalb häufigere Kontrollen. Außerdem beantragte sie ein absolutes Halteverbot im Einmündungsbereich der beiden Straßen.

Probleme gibt es auch an der Ecke bei der Eichenstraße und der Würmtalstraße. „Die Einmündung ist besonders gefährlich, weil sie für Radfahrer nicht erkennbar ist“, erklärte Ernst Baumann. Er forderte ebenfalls ein Parkverbot.

Beide Anträge nahmen die Bürger bei der Versammlung mehrheitlich an, sie müssen jetzt von der Stadt geprüft werden.

Eine andere Entscheidung zum Parken ist dagegen bereits gefallen. Wie der Bezirksausschussvorsitzende Johann Stadler verkündete, wird es in Großhadern rund um das Klinikum kein Parkraummanagement geben. „Es gibt keine Lizenzregelung für einzelne Straßen, sondern es ist ein Umgriff von einem Kilometer notwendig“, erklärte er. Eine Überprüfung der Stadt hätte ergeben, dass die Gegend damit aus einer Lizenzierung herausfällt. „Es hat sich herausgestellt, dass bereits in der zweiten und dritten Häuserreihe der Parkdruck so sehr abnimmt, dass die Notwendigkeit von einer Lizenzierung nicht hervor kommt“, erklärte Johann Stadler. cla

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