Alles fließt: Was sich 2010 ändert

Trinkwasser teurer, neuer Personalausweis und Kinderwagen-Verbot auf Rolltreppen

München Alles anders 2010 – mit dem neuen Jahr kommen zahlreiche Gesetzesänderungen, Verbote und andere Neuerungen. Eine Reform des Erbrechts, mehr Kindergeld, das Aus für Eier aus Legebatterien und ein schärferes Waffengesetz erwarten die Münchner in 2010. Und die erste Preiserhöhung steht auch schon ins Haus – die Stadtwerke machen das Trinkwasser um vier Prozent teurer. Während sich Autofahrer künftig die AU-Plakette schenken können, bekommen die Bürger einen neuen elektronischen Personalausweis. Und die erste EU-Verordnung, das Rolltreppenverbot für Kinderwagen, sorgt für Ärger im neuen Jahr (siehe Kasten unten). Alles im Fluss auch im Münchner Verkehrsnetz: Im Frühjahr 2010 wird mit den Bauarbeiten für die Tram vom Effnerplatz nach St. Emmeram begonnen. Mitte 2011 soll dann die 4,3 Kilometer lange Linie mit neun Haltestellen in Betrieb gehen. Ende 2010 wird die U-Bahnlinie U 3 im Münchner Nordwesten um zwei Kilometer verlängert. Die neuen Stationen werden Moosacher St. Martins-Platz und Moosach heißen. Am Moosacher Bahnhof entsteht dann eine Verknüpfung zur Flughafenlinie S 1. Darüber hinaus sollen bis Ende des Jahres weite Teile der Münchner U-Bahn mit Handynetz ausgestattet sein. In der Stadt selbst entstehen im kommenden Jahr über 900 neue Krippenplätze. Ende 2010 wird der erste kommunale Integrationsbericht vorliegen. Das Sozialbürgerhaus Mitte startet einen Modellversuch gegen Altersarmut. Ein Hausbesuchsdienst soll den Bedarf der Menschen feststellen, die vereinsamen und keine Unterstützung erfahren. Das passt auch zu der Kampagne, deren Titel sich die Stadt zum Jahresmotto gewählt hat: „München gegen Armut“. Maren Kowitz

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