Zwölf Bäume müssen weichen

Die besondere Aufmerksamkeit des Fachpersonals für Gehölzpflege im Baureferat (Gartenbau) gilt auch in den Wintermonaten der Sicherheit und der Gesundheit des städtischen Baumbestandes. Überalterte, nicht mehr standsichere, kranke oder abgestorbene Bäume sowie Tot- und Bruchholz werden entfernt bzw. stark eingekürzt.

So wird auch im Bereich von Straßen und öffentlichen Wegen einer Gefährdung durch umstürzende Bäume oder her­abfallende Äste vorgebeugt und die Verkehrssicherheitspflicht der Stadt erfüllt. Negative Auswirkungen auf den Baumbestand haben zum Beispiel Unfallschäden, Schadpilze, ungünstige Standortbedingungen wie Hitze, Schadstoff­immissionen und ein beengter Wurzelraum. Insgesamt müssen in der nächsten Zeit in der Landeshauptstadt noch 644 Straßenbäume entfernt werden. Alle Maßnahmen erfolgen in enger Abstimmung mit den Bezirksausschüssen und der Unteren Naturschutzbehörde. In Bogenhausen werden Bäume an folgenden Straßen und Plätzen entfernt: drei Pappeln an der Cosimastraße, sechs Pappeln an der Englschalkinger Straße, zwei Pappeln an der Johanneskirchner Straße und eine Ulme an der Oberföhringer Straße. Baumpflanzungen In der Vergangenheit wurde jeder gefällte Baum durch eine Nachpflanzung ersetzt, wenn auch nicht immer an derselben Stelle. Deshalb und bedingt durch den ständigen Zuwachs an neuen Straßenbäumen übersteigt die Anzahl von Baumpflanzungen seit vielen Jahren die der vorgenommenen Fällungen. So wurden im gesamten öffentlichen Grün einschließlich der Parks, Grünanlagen, des Straßenbegleitgrüns und Friedhöfe im Winter/Frühjahr 2007/2008 bei insgesamt 1528 Fällungen 3660 neue Bäume gepflanzt. Das Baureferat strebt im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen auch künftig an, für jeden entfernten Baum Ersatz zu schaffen. Damit ist sichergestellt, dass auch für künftige Generationen die wichtigen Wohlfahrtsfunktionen der Straßenbäume in München erhalten bleiben.

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