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Wir wollen deutsche Bürger werden...

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600 Münchner schreiben den ersten Einbürgerungstest: Wie es ihnen dabei ging und was sie davon halten

München Handy aus, Tasche vom Tisch – und ja nicht spicken! Ein paar Späßchen werden zwar gerissen, aber die Anspannung ist zu spüren: Für die 600 Münchner, die den Einbürgerungs­test schreiben, geht es um die deutsche Staatsbürgerschaft. Insgesamt kommen die Teilnehmer aus über 70 verschiedenen Nationen – viele stammen aus dem Irak oder Afghanistan, aber auch ein Amerikaner und ein Schweizer wollen deutsche Bürger werden. Wer die Einbürgerung nach dem 31. März 2007 beantragt hat, muss den Test machen – zum ersten Mal hier in München, in den Räumen der Volkshochschule im Gasteig und in der Landwehrstraße. „Wir sind wahrscheinlich aufgeregter als Sie“, sagt VHS-Direktorin Dr. Susanne May zu den Prüflingen. Die Volkshochschule ist bayernweit die einzige Institution, die den Einbürgerungstest anbietet. Dieser besteht aus 33 Multiple-Choice-Fragen: 30 werden aus dem 300 Fragen starken bundesweit gleichen Katalog per Zufallsprinzip ausgewählt, drei beziehen sich auf das Bundesland. Jeder Teilnehmer erhält einen individualisierten Bogen, von dem er 17 Fragen richtig beantworten muss. Der Test – für die meisten ist er, nach Antragsformularen und Sprachprüfungen, der letzte Schritt zur Einbürgerung. Aber auch der dauert: Bis das Bundesamt für Migration die Bögen auswertet, vergehen etwa sechs Wochen. Wie der erste Test in München ausfiel, werden wir dann berichten. Ob die Prüflinge die Fragen schwer oder leicht fanden und was sie vom Einbürgerungstest halten, das lesen Sie hier. Felix Müller/ Maren Heußler

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