„Vielseitigkeit ist meine Devise“

Ab sofort findet im Kunstatelier Ysaluma, Englschalkinger Straße 196, eine Gemeinschaftsausstellung befreundeter Künstlerkollegen statt. Die Vernissage ist am Donnerstag, 15. Juli, von 18 bis 21 Uhr.

Thomas Abold, bei Augsburg geboren, besuchte die dortige Kunstschule und setzte sein Studium in München an der Akademie für das grafische Gewerbe fort, wo er später als Lehrer tätig war und seit 1991 Dozent an der Fachhochschule für Kommunikationsdesign in München. Seine Ausgestaltung der Musikinstrumentensammlung des Stadtmuseums München stellt eine der umfassendsten schriftgrafischen Arbeiten im musealen Bereich dar – die Grundlage für die eigene Schrift, der „Abold Kursiv“, die von der Berthold AG verbreitet wurde. Auf seinen Studienreisen malt er Ölbilder und Aquarelle in sensibler, aber auch kraftvoller Malweise. Hervorzuheben ist auch sein kalligrafisches Werk. Ausstellungen in München, Düsseldorf, Augsburg, Burghausen, Slowenien haben in bekannt gemacht. Robert C. Chlad, gebürtiger Münchner, Grafiker und Cartoonist, zeigt seine neuesten Cartoons, in Feder/Aquarelltechnik, aber auch Illustrationen und Karikaturen. Seine Arbeiten sind in zahlreichen Zeitschriften und Zeitungen erschienen (z. B. Playboy, Saarlandkurier). Er hat für diverse Ministerien Broschüren, Plakate und Publikationen aller Art sowie Buchumschläge für Verlage erstellt. Yurika Tahara ist in Niigata, in Japan geboren und studiert seit 2005 an der Kunstakademie in München bei Professor N. Prangenberg Bildhauerei. Mit ihren Arbeiten in diversen Techniken wie Ton, Stein, Keramik hat sie bereits einige Preise gewonnen, Danner-Klassenwettbewerb „Kleine Skulptur und Zeichnung“ oder „Barock“ 1. Platz. Hervorzuheben sind ihre figürlichen Arbeiten, vor allem die Serie der Köpfe. Die Lebendigkeit in den Gesichtern, die von starken Emotionen gezeichnet sind, wie Traurigkeit, Schmerz und Wehmut, aber auch das Geheimnisvolle, prägen ihre künstlerische Arbeit. Ausstellungen: im Kunstwerk Köln, Diessen, im Westwerk Hamburg und mehr. Ysabelle Sauer-Saaliste studierte nach ihrer Ausbildung zur diplomierten Grafikdesignerin an der Münchner Kunstakademie und wurde zur Meisterschülerin von Professor G. Berger ernannt. In dieser Zeit hospitierte sie auch bei Tomi Ungerer in Straßburg, der ihren Zeichenstil maßgeblich beeinflusst hat. Sie schrieb und illustrierte zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, gewann Preise wie z. B. ZDF-Preis der Leseratten. Sie nahm an internationalen Plakatwettbewerben teil, erhielt einige 1. Preise wie für das Opernfestspielplakat, König-Ludwig-Collage, Schulreport, Sehen etc. In ihren vielen Ausstellungen im In- und Ausland (Schweiz, Österreich, Italien) zeigt sie ihre Bilder, die immer in thematischen Serien, aber verschiedensten Techniken gearbeitet sind, denn „Vielseitigkeit ist meine Devise“, sagt sie. Diesmal zeigt sie ihre Serie „Puppenzeichnungen“ aus dem Münchner Stadtmuseum.

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