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Tierwidrigen Haltung: Polizei bringt Hund und Katze ins Münchner Tierheim ‒ Ermittlungen gegen zwei Männer

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Von: Jonas Hönle

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Die Bundespolizei hat eine Katze und einen Hund wegen tierwidriger Haltung ins Tierheim gebracht.
Die Bundespolizei hat eine Katze und einen Hund wegen tierwidriger Haltung ins Tierheim gebracht. © Bundespolizei München

Die Bundespolizei nimmt zwei Männer am Ostbahnhof München einen Hund und eine Katze wegen tierwidriger Haltung ab und bringt sie ins Tierheim.

Wegen tierwidriger Haltung hat die Bundespolizei in München zwei Männern eine Katze und einen Hund abgenommen und ins Tierheim gebracht. Gegen den 29-Jährigen und den 55-Jährigen wurde Anzeige erstattet und das Veterinäramt hat zudem Ermittlungen eingeleitet.

Tierwidrigen Haltung in München - Polizei bringt Hund und Katze ins Tierheim

Ein Triebfahrzeugführer der Deutschen Bahn bemerkte, wie sich die Männer am Freitagmittag Zutritt zu einem verlassenen DB-Gebäude am Rangierbahnhof Ost verschafften und rief die Polizei.

Die ausgerückten Beamten konnten die Eindringlinge nicht mehr vor Ort antreffen, dafür stießen sie in dem stark verdreckten Raum auf einen angeleinten Hund und eine Katze sowie zwei Tüten mit Flaschenpfand. Sie konnten zwei Männern zugeordnet werden, die in der Vergangenheit vermehrt im Ostbahnhof unterwegs waren.

Die Männer wurden aufgrund der tierwidrigen Haltung zwar verständigt, Mitarbeiter des Veterinäramts in München stellten die Tiere jedoch vorübergehend sicher und veranlassten eine behördliche Wegnahme. Hund und Katze kamen daraufhin ins Münchner Tierheim.

Das Städtische Veterinäramt der Landeshauptstadt München prüft nun, ob Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten nach dem Tierschutzgesetz begangen wurden. Zudem erhalten die beiden Männer Anzeigen wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs.

In München werden mehr und mehr Tiere abgegeben, gerade bringt eine Schwemme an Katzen die Tierheim-Mitarbeiter an die Belastungsgrenze.

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