Der späte Sieg der Haidhauser

Tempo 30 für Rosenheimer Straße!

Seit 30 Jahren beschäftigt den Haidhauser Bezirks­ausschuss die Verkehrssicherheit auf der Rosenheimer Straße – nun scheint endlich eine Einigung gefunden zu sein. Der Stadtrat hat sich darauf verständigt, Tempo 30 statt eines Radwegs einzuführen – wie es sich der BA gewünscht hat.

In der Rosenheimer Straße soll nun doch kein Radweg gebaut werden – darauf haben sich CSU und SPD jetzt geeinigt. Stattdessen soll Tempo 30 kommen – zwischen Orleansstraße und Rosenheimer Platz. „Ich fasse es nicht, ich bin überaus glücklich“, zeigt sich die Vorsitzende des Bezirksausschusses Au-Haidhausen, Adelheid Dietz-Will (SPD), überrascht.

Seit 30 Jahren setze sich der BA für eine Verkehrsberuhigung in der Straße ein, in der täglich 29 000 Autos fahren. Jetzt scheint endlich eine Einigung gefunden worden zu sein – „nachdem die CSU unsere Vorschläge über Jahre hinweg immer wieder ablehnte“, wie Dietz-Will betont. Der stellvertretende Vorsitzende des hiesigen Allgemeinen Fahrradclubs (ADFC), Andreas Groh, ist ebenfalls zufrieden: „Wir freuen uns, dass die Schmalspurvariante endlich vom Tisch ist“, sagt er auf Hallo-Anfrage. Denn der Radweg, dessen Bau fünf Millionen Euro gekostet hätte, war in seinen Augen viel zu eng eingeplant. Dennoch kritisiert Groh: „Mit Tempo 30 wird die gefährliche Strecke zwar sicherer für Radfahrer, das ist trotzdem keine langfristige Lösung.“ Er fordert weiterhin, die Fahrspuren von vier auf zwei zu verringern, um einen breiten Radweg zu schaffen.
hki

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