Süßes für den Regenwald

Den Ökumenischen Kirchentag 2010 in München nutzt Jehnny Munoz Hilares, um als Delegierte des indigenen Volks der Asháninkas aus dem peruanischen Regenwald nach München zu reisen. Unter anderem besuchte sie zwei Einrichtungen in Bogenhausen.

Die 30-Jährige ist stellvertretende Landrätin im Landkreis Rio Negro, mit dem die Landeshauptstadt München eine sehr aktive Projektpartnerschaft verbindet. Joachim Lorenz, Referent für Gesundheit und Umwelt, begrüßte die Delegierte und stellte gleichzeitig eine neue Aktion zur Unterstützung der Asháninkas vor: Die München-Schokolade – eine edle Vollmilchschokolade mit mindestens 40 Prozent Bio-Kakaoanteil, der aus ökologischem Anbau aus dem Pangoa-Tal im peruanischen Regenwald stammt. 5 Cent je verkaufter Fairtrade-Tafel werden in Projekte zum Erhalt des Regenwaldes in der Region der Asháninkas investiert. „Wir sind uns bewusst, dass es keine Pflichtaufgabe der Landeshauptstadt München ist, uns zu unterstützen“, sagte Jehnny Munoz Hilares auf der Pressekonferenz. „Aber mit ihrer Unterstützung können wir Mittel einbringen, um wirtschaftliche und ökologische Forderungen an unsere Verantwortlichen in der Politik zu richten.“ Rund zwei Wochen lang besuchte Jehnny Munoz Hilares gemeinsam mit ihrer Mutter Guadalupe Hilares Schulen und Kindergärten, um den Kindern und Jugendlichen vom Leben im Regenwald und der einzigartigen aber auch bedrohten Natur zu berichten. Auch das Ökologische Bildungszentrum und die Grundschule an der Fritz-Lutz-Stra­ße standen dabei auf dem Programm.

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