Streiche – ja! Straftaten – nein!

Streiche – ja! Straftaten – nein! Dieses Motto gilt auch heuer während der Freinacht bei der Polizei. Foto: HALLO-Archiv/Charly D

In der Walpurgisnacht oder auch Freinacht ist entsprechend bayerischem Brauchtum mit Streichen zu rechnen. Allerdings wird dieser alte Brauch alljährlich, vor allem von Jugendlichen, falsch ausgelegt.

So musste die Münchner Polizei auch in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai 2011 eine Vielzahl von „Freinachteinsätzen“ erledigen. Dabei handelte es sich in vielen Fällen nicht nur um harmlose Streiche, sondern um strafrechtlich relevante Angelegenheiten. Die Palette der Straftaten erstreckte sich von Sachbeschädigungen bis hin zu gefährlichen Eingriffen in den Straßenverkehr. So war es oftmals nur glücklichen Umständen zu verdanken, dass dieses Verhalten zu keinen schweren Unfällen führte. Auch heuer werden in diesem Zusammenhang von der Polizei wieder verstärkt Kontrollen durchgeführt. Sollten dabei Straftaten wie Brandstiftungen, Diebstähle, Sachbeschädigungen, Schmierschriften oder sonstige gefährdende Aktionen festgestellt werden, so müssen die Verursacher mit einer Strafanzeige rechnen und haben die strafrechtlichen Folgen in vollem Umfang zu tragen. Ebenso müssen sie für zivilrechtliche Schadensersatzforderungen, die oftmals eine empfindliche Höhe erreichen können, geradestehen. Die Münchner Polizei bittet deshalb in der Freinacht vom 30. April auf den 1. Mai daran zu denken: Streiche – ja! Straftaten – nein!

Auch interessant:

Meistgelesen

Konzerte vor Giesings Fenstern?
Konzerte vor Giesings Fenstern?
Nach tödlichem Fahrrad-Unfall in der Hochstraße – Polizei bitte um Hilfe bei Suche nach flüchtigem Radler
Nach tödlichem Fahrrad-Unfall in der Hochstraße – Polizei bitte um Hilfe bei Suche nach flüchtigem Radler
Rettung für Giesinger Boazn und Cafés?
Rettung für Giesinger Boazn und Cafés?

Kommentare