Sorgen um den Wertstoffhof unbegründet

In der Debatte um die vorübergehende Schließung des Wertstoffhofs an der Savitsstraße ab 12. April hat jetzt der Abfallwirtschaftsbetrieb München noch einmal konkret Stellung bezogen.

Wie berichtet, muss der Abfallwirtschaftsbetrieb München (AWM) den Wertstoffhof an der Savitsstraße 79 ab 12. April für voraussichtlich drei Jahre schließen. Das Gelände wird in dieser Zeit als Ersatzstandort für die notwendige Auslagerung des AWM-Geschäftsbereichs Wertstoff- und Problemstoff-Service benötigt. Die Verlagerung ist erforderlich aufgrund umfangreicher Gebäudesanierungsarbeiten am bisherigen Standort dieses Geschäftsbereichs in der AWM-Zentrale am Georg-Brauchle-Ring. Alle Voraussetzungen erfüllt Der Wertstoffhof an der Savitsstraße erfüllt alle baulichen, sicherheitstechnischen und genehmigungsrechtlichen Vor-aussetzungen als vorübergehender Ersatzstandort. Er ist zudem der am schwächsten frequentierte Wertstoffhof in München. AWM-Werkleiter Helmut Schmidt: „Diese Zwischenlösung ist die wirtschaftlichste. Jede andere Alternative wäre für den AWM und damit für die Münchner Gebührenzahler mit hohen Kosten verbunden gewesen. Der Zeitraum ist überschaubar, und eventuell gelingt es dem AWM, ihn noch zu verkürzen.“ Wiedereröffnung garantiert Befürchtungen, die von bestimmten Kreisen gestreut werden, der Standort an der Savitsstraße könnte nach der vorübergehenden Schließung als Wertstoffhof ganz entfallen, kann der AWM entkräften. Dazu Werkleiter Helmut Schmidt: „Selbstverständlich sichere ich zu, dass der Standort mit der bisherigen Nutzung langfristig erhalten bleibt und der Wertstoffhofbetrieb nach der Zwischennutzung wieder in vollem Umfang und in gewohnter Qualität weitergeht.“ Nicht mehr Verkehr Die Anlieger müssen in dem Zeitraum auch nicht mit einer erhöhten Verkehrsbelastung rechnen. Im Gegenteil: Die Fahrzeugbewegungen werden weniger, da der Pkw-Anlieferverkehr sowie der An- und Abtransport der Wertstoffhof-Container durch Schwerlaster entfallen. Der AWM hat den Bezirksausschuss 13 Bogenhausen im Vorfeld sowohl schriftlich als auch bei Bürgerversammlungen über den Sachverhalt umfassend unterrichtet. Am Wertstoffhof selbst werden die Kundinnen und Kunden über eine Hinweistafel und Handzettel informiert. Zusätzliche Abgabemöglichkeiten? Darüber hinaus prüft der AWM derzeit, ob im Raum Engl­schalking eine zusätzliche Abgabemöglichkeit für Gartenabfälle geschaffen werden kann. Bis zur Wiedereröffnung des Wertstoffhofs an der Savitsstraße steht der Wertstoffhof an der Truderinger Straße 2a als Ausweichmöglichkeit zur Verfügung. Der AWM wird diesen Wertstoffhof extra mit mehr Containern ausstatten und zusätzliche Mitarbeiter einsetzen. Außerdem wird die dortige Annahmestelle für Problemabfälle über die gesamte Öffnungszeit und nicht wie bisher nur in geraden Kalenderwochen zur Verfügung stehen.

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