PI 44: Keine Kriminalitäts-Brennpunkte

Der sicherste Stadtbezirk

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Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist im ersten Halbjahr in Allach-Untermenzing zwar leicht gestiegen, trotzdem spricht die Polizei nach wie vor vom sichersten Stadtbezirk Münchens.

Allach - Wenn das mal keine guten Nachrichten sind: Allach-Untermenzing ist Münchens sicherster Stadtbezirk

Gute Nachrichten hatte Bernd Zischek, Vize-Chef der Polizeiinspektion Moosach (PI 44), für die Besucher der jüngsten Bürgerversammlung für Allach-Untermenzing: „Sie können sich freuen, dass Sie im sichersten Stadtbezirk Münchens leben.“ Verglichen mit allen anderen Bezirken der Stadt weise der 23. Stadtbezirk „seit Jahren die niedrigste Kriminalitätsbelastung“ auf.

In Zahlen: Insgesamt 897 Straftaten wurden im vergangenen Jahr dort registriert, 2016 waren es 886 Delikte. „Die Zunahme von elf Delikten ist nahezu nicht der Rede wert. In allen anderen Stadtbezirken liegt die Zahl der Straftaten im vierstelligen Bereich“, so Zischek. Angestiegen ist unter anderem die Zahl der Einbrüche: von 167 im Jahr 2016 auf 183 im Jahr 2017 (plus 16). Die Anzahl an Wohnungseinbrüchen ist dabei mit 22 gleichgeblieben.

Ein ähnlicher Trend zeichnet sich im ersten Halbjahr 2018 ab: In den ersten sechs Monaten gab es im Stadtbezirk 64 Einbrüche, verglichen mit 52 im Vorjahreszeitraum. Davon waren heuer bisher acht Wohnungseinbrüche (erste Hälfte 2017: fünf).

Zischeks Bilanz bleibt jedoch positiv: „Kriminalitäts-Brennpunkte gibt es in Allach-Untermenzing nicht.“ Auch die Asylbewerberunterkünfte würden aus polizeilicher Sicht „kein Problem“ darstellen. ul

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