Russisch-Orthodoxe Kirche baut in Englschalking:

Pfarrer Zabalitch trägt das Kreuz in die neue Kirche

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Erzpriester Nikolai Zabalitch freut sich über Neubau in Englschalking.

Erzpriester Nikolai Zabalitch freut sich: Seine russisch-orthodoxe Kirchengemeinde baut ein Gotteshau in Englschalking. Warum der Bau nötig ist, was das riesige Gebäude kostet.

Die orthodoxen Christen kommen: In Englschalking entsteht eine neue Kirche. Das Gebäude soll an die Christ-Erlöser-Kathedrale nahe des Moskauer Kreml erinnern und die seelsorgerischen Bedürfnisse der russisch-orthodoxen Münchner erfüllen. Die Bagger werden schon in den nächsten Monaten anrollen, denn die städtische Lokalbaukommission hat der christlichen Gemeinde vor wenigen Wochen eine Genehmigung zum Bau der russisch-orthodoxen Kirche mit Gemeindehaus und Kindertagesstätte an der Knappertsbuschstraße 26 erteilt.

So soll die neue Kirche aussehen.

„Wir hoffen, dass wir mit Gottes Segen nach Ostern mit den Bauarbeiten beginnen und Ende 2016 die Arbeiten größtenteils abschließen können“, sagt Erzpriester Nikolai Zabelitch im Gespräch mit Hallo. Angesichst des großen Platzmangels freut sich der Erzpriester besonders über die Entscheidung der Stadt. Seit 1997 ist die russisch-orthodoxe Kirchengemeinde provisorisch im Kolpinghaus untergebracht. Vor zwei Jahren gründeten Eltern eine Sonntagsschule. Etwa 50 Kinder besuchen den Unterricht. „Die Lage im Stadtzentrum ist natürlich ideal, doch reicht der Platz nicht aus, um neben der Sonntagsschule weitere soziale Projekte durchzuführen.“ Über 3,2 Millionen Euro soll der Kirchenbau kosten. Finanziert wird das Projekt ausschließlich durch private Spenden. „Der russische Staat ist nicht involviert. Einige Arbeiten werden auch von unseren Gemeindemitgliedern als Eigenleistung erbracht.“

Das neue Gotteshaus soll über eine große und vier kleine Kuppeln verfügen (Abbildung). Das Kirchengebäude erhält eine Fläche von 361 Quadratmetern, die nutzbare Fläche des Gemeindehauses beträgt 675. In der anliegenden Kindertagesstätte sollen 36 Kinder auf 436 Quadratmetern betreut werden. Der Entwurf sieht ausreichende Parkplätze für Besucher und für den Bring- und Abholverkehr vor. „In der neuen Kirche werden 200 bis maximal 300 Personen Platz finden. Der Gemeindesaal ist für 150 Personen ausgelegt.“ Von den russisch-orthodoxen Münchnern fühlen sich etwa 700 Gläubige mit der Gemeinde verbunden. „Zu den sonntäglichen Liturgien versammeln sich rund 150 orthodoxe Christen. An den bedeutendsten Hochfesten wie Ostern und Weihnachten etwa doppelt so viele“, sagt Zabelitch.

Konstantinos Mitsis

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