Die neue Strahlentherapie am Klinikum

Dr. Barbara Häussler und Dr. Heinrich Schorer mit dem Bestrahlungsgerät und einem fiktiven Patienten, dargestellt vom Fördervereinsmitglied Helmut Zahlmann. Foto: privat

Mitglieder des Fördervereins KMB informierten sich erstmals bei den Betreibern der dem KMB angegliederten Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie von Dr. med. Heinrich Schorer & Dr. med. Barbara Häussler und besichtigten das modernste Behandlungsgerät in der Münchner Strahlentherapie.

Seit nun über einem Jahr können Krebspatienten in der Gemeinschaftspraxis für Strahlentherapie von Dr. Häussler/Dr. Schorer am Klinikum Bogenhausen nicht-invasiv mit Radiochirurgie behandelt werden. Die an das Städtische Klinikum München angegliederte Praxis hatte sich als eine der Ersten in Deutschland für das modernste damals vorhandene Radiochirurgiesystem Novalis Tx von BrainLAB entschieden. Prof. Dr. med. Helge Topka als Stellvertretende Vorsitzender des Fördervereins stellte zunächst die beiden Strahlentherapeuten vor und übergab das Mikrofon an die beiden Ärzte zu weiteren Erklärungen. Dr. Häussler und Dr. Schorer erläuterten: „Das neue System ermöglicht die hochpräzise Bestrahlung von gut- und bösartigen Tumoren am Gehirn, Rückenmark und im Kopf-Hals-Bereich und in anderen Teilen des Körpers wie der Wirbelsäule, Prostata, Lunge und Leber. Ein großer Vorteil für die Patienten: Behandlungen können unter Verwendung einer Maske durchgeführt werden, die an den Kopf des Patienten angepasst wird“. Bisher mussten Patienten zur genauen Positionierung während der Behandlung einen Metallring tragen, der am Kopf verschraubt wurde. „Wir wollen unsere Patienten mit neuester Technik, hohem Komfort und ohne Wartezeiten behandeln. Deshalb war für uns die Leistungsfähigkeit von Novalis Tx entscheidend. Die Behandlungen sind kurz, immer mehr Patienten werden von dieser Behandlungsform profitieren können und wichtig ist, dass die Zeiten für die Behandlungsplanung und die eigentliche Bestrahlung kurz und patientenfreundlich sind“, erklärten die Praxisärzte Dr. Barbara Häussler und Dr. Heinrich Schorer. Viele profitieren Von der neuen Behandlungstechnik profitieren nicht nur die klinikeigenen Patienten. Es werden auch die Patienten behandelt, die von zugelassenen Haus- und Fachärzten zur ambulanten oder gar stationären Behandlung zugewiesen werden.

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