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Das sind Münchens schönste Trail-Running-Strecken

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Ihnen ist Joggen auf asphaltierten Strecken zu eintönig? Dann ist Trail-Running genau das Richtige für Sie. Exklusiv für Hallo zeigt der Organisator des 1. Münchner Trail-Running-Lauftreffs die schönsten Strecken.

Wenn umgestürzte Bäume den Weg versperren, unebener Boden höchste

Konzentration

verlangt und teilweise kleine Bäche und Kanäle übersprungen werden müssen, dann würde der gemeinen Hobby-Jogger wohl von allem, nicht aber von einer idealen Laufstrecke sprechen. Der Obergiesinger Michael Raab sieht das freilich anders. Allerdings ist der 43-Jährige auch alles andere als ein Hobby-Läufer. 2008 hat er das Trail-Running für sich entdeckt – und jetzt Münchens ersten Lauftreff dieser Art gegründet.

Als Trail-Running bezeichnet man im Grunde jegliches Laufen abseits befestigter Wege. Ein kleiner Pfad im Wald oder am Meer genauso wie in den Bergen oder der Wüste. Asphaltierte Straße werden gemieden, bei Wettkämpfen stehen Zeiten hinter Ambiente, Atmosphäre und Attraktivität der Strecke. 

Das sind Münchens schönste Trail-Running Strecken:

Gen Norden:

Der Einstieg zu diesem Trail befindet sich auf der rechten Isar Seite direkt an der Max-Joseph-Brücke. Ein paar Stufen hinab und hinein in den wilden Pfad. Kein Auf und Ab, dafür über viele Hindernisse. Beim ersten Mal langsam den Trail erkunden, denn es gibt viele Überraschungen. Und genau diese machen ihn so attraktiv. Nach zwei Kilometern kommt man ungefähr 500 Meter m vor dem Isarwehr Oberföhring raus. Von dort aus lässt sich eine schöne Runde laufen. Je nach Lust, Laune und Kondition bis zur Neuen St.-Emmeran-Brücke (Hölzerner Steg, insgesamt 2,8 Kilometer), Leinthalerbrücke (vier Kilometer) oder Rohde Isarsteg kurz vor dem Autobahnring Nord (9,7 Kilometer). Der Trail führt immer direkt an der Isar entlang. Auf der linken Seite erfordert er etwas Pioniergeist, der für echte Trail Runner einfach dazu gehört.

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Gen Süden:

Los geht es hier hinter dem Tierpark direkt an der Marienklausenbrücke. Dieses Mal nicht an der Isar, sondern links des Weges unterhalb des Hanges. Dank des erdigen Pfades ist das Laufen sehr angenehm, bei Nässe aber auch schnell matschig. Über die zweite Treppe hinauf und weiter auf halber Hanghöhe vorbei an der Mentschschwaige bis zur Großhesseloher Brücke. Entweder oben oder unten kommt man auf dem Weg gemütlich zurück zum Startpunkt und hat 4,6 Kilometer in den Beinen. Nach Grünwald: Wer noch fit ist, läuft unter der Brücke durch und biegt gleich wieder links ab. Der Trail läuft wie gehabt zwischen Weg und Hang und über so manche Pfütze. Er quert einen asphaltierten Weg und findet sein Ende nach einem Minibrücklein. Hier rechts ab, vier Meter den Weg hinab und gleich wieder links in den Trail direkt an der Isar hinein. Von dort aus geht es mit viel Au und Ab und über Wurzeln bis zur Brücke nach Grünwald. Über diese hinüber Richtung Pullach, sofort wieder hinunter zur Isar und zurück. Weitere 9,4 Kilometer. 

Wer es einsamer und wilder mag, der startet in Grünwald unterhalb der Isarbrücke. Auf dem sandigen Trail kommt man schnell voran. Vorbei am Wehr und immer entlang der Isar ist nach 7 km das Gasthaus zur Mühle unterhalb von Straßlach erreicht. Hier auf die rechte Seite des Kanals queren und bis zur nächsten Brücke und Brückenwirt beim Kloster Schäftlarn. Von dort aus entweder hinauf nach Ebenhausen (insgesamt 12 km) und mit der S-Bahn zurück nach Höllrigeskreuth. Oder rechts über die Brücke und gleich wieder rechts in den Trail. Dieser wird immer schmaler und verliert sich irgendwann. Deshalb besser einen der nach links abzweigenden Pfade nehmen und auf dem Forstweg und Trails zurück zur Grünwalder Brücke (20 km).

Der nächste Lauftreff von Michael Raab findet am Samstag, 20. April, um 10 Uhr (danach alle 14 Tage) statt. Treffpunkt ist das Gasthaus Siebenbrunn gegenüber dem Flamingo-Eingang des Tierparks. Drei bis vier Guides sorgen dafür, dass alle Gruppen – je nach Ausdauer und Geschwindigkeit – den richtigen Weg finden. „Wir legen schon Wert darauf, dass niemand über- oder unterfordert wird“, betont Initiator Michael Raab. Die Teilnahme ist kostenlos. 

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