Familie im Krankenhaus

Verpuffung in Ethanolofen – "Ein lauter Knall und aus den Rahmen baumelnde Fenster!"  

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Eine dreiköpfige Familie musste nach einer Verpuffung in einem Enthanolofen schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden

Durch eine Verpuffung in einem Ethanolofen wurde eine Familie schwer verletzt. Anwohner meldeten einen lauten Knall, bei dem auch die Fenster aus dem Mauerwerk gerissen wurden.

München – Anwohner in der St-Martin-Straße meldeten am Freitag, gegen 20 Uhr, über den Notruf einen lauten Knall aus einer Wohnung.

"Ein lauter Knall und aus den Rahmen baumelnde Fenster!", dies waren die Schilderungen eines Nachbarn, als er den Notruf wählte und die Feuerwehr alarmierte.

Die alarmierten Rettungskräfte fanden in der Wohnung drei schwer verletzte Bewohner vor, darunter ein sechs-jähriges Kind. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass sich die 32-jährige Mutter mit ihrem Kind im Wohnzimmer vor einen Ethanolofen gelegt hatten. Der 43-jährige Vater schlief zu diesem Zeitpunkt in einem Nebenzimmer. Durch eine Verpuffung in dem Ethanolofen wurde der laute Knall verursacht, woraufhin der Vater aufwachte und in das Wohnzimmer eilte, wo er seine Frau und Tochter schwer verletzt vorfand. 

Das sechs Jahre altes Kind und die 32 Jahre alte Frau hatten schwerste Brandverletzungen. Die Verletzungen des Kindes und der Mutter sind als lebensbedrohlich einzuordnen. Der 43-jährige Vater hatte die beiden aus dem brennenden Wohnzimmer in den Flur gerettet. Bei seinen getroffenen Ersthilfe-Maßnahmen wurde auch der Vater schwer verletzt. Alle drei Personen wurden in ein Klinikum gebracht. 

Über die Ursache der Verpuffung sind zum derzeitigen Stand der Ermittlungen noch keine weiteren Details bekannt. Am Gebäude selbst entstand nicht unerheblicher Sachschaden. So wurden die Wohnzimmerfenster samt Rahmen aus dem Mauerwerk gerissen. In der Brandwohnung mussten die zerstörten Fenster durch die Kräfte provisorisch verschalt werden.

Das Kommissariat 13 (Brandermittlungen) hat die Ermittlungen übernommen. Umfangreiche Ermittlungen sind hier noch erforderlich.

Zur Höhe des Sachschadens kann seitens der Feuerwehr keine Auskunft gegeben werden.

Quelle:Polizeipräsidium München/Feuerwehr München/jh

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