Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen

Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen

Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen

Mieter gewinnt Prozess wegen Betriebskostenabrechnung

Mieter gewinnt Prozess wegen Betriebskostenabrechnung

Mieter gewinnt Prozess wegen Betriebskostenabrechnung

Pflastersteine statt Papaya-Pflanzen

Keine Begrünung: Stadt verbietet Giesinger Vorgarten – der hätte Kosten selbst getragen

+
Ob die selbstgezüchtete Papaya­pflanze der Witterung draußen stand gehalten hätte, wird Hans-Peter Kieser nicht erfahren.

Hans-Peter Kieser ist verwirrt: Auf eigene Kosten wollte er sich den Traum des eigenen Vorgartens erfüllen. Doch die Stadt machte dem Giesinger einen Strich durch die Rechnung...

Giesing – Hans-Peter Kieser bleibt nichts als Kopfschütteln. „Das verstehe ich überhaupt nicht“, sagt er und deutet auf ein Schreiben. „Ich darf keinen Vorgarten anlegen, obwohl ich das Pflaster auf eigene Kosten entfernen würde.“

Der Architekt und Künstler, der in der Oberen Weidenstraße wohnt, wollte vor seinem Grundstück einen Vorgarten anlegen, ähnlich wie beim denkmalgeschützen Haus daneben. Die Kosten hätte er selbst übernommen, der Bezirksausschuss Untergiesing-Harlaching hatte seinem Antrag bereits zugestimmt – doch nun macht ihm die Verwaltung einen Strich durch die Rechnung.

Sie begründet ihre Ablehnung vor allem damit, dass so vier Parkplätze entfielen sowie damit, dass der Fußgängerweg nicht mehr durchgängig sei. Die Fahrbahn sei dann zu eng, das Ganze sei ein Sicherheitsrisiko. Doch in Kiesers Augen ist das kein Argument: „Parken können hier maximal zwei Autos und der Fußgängerweg ist mit dem anderen Vorgarten sowieso nicht durchgehend.“ Kieser schlug der Stadt zwei verschiedene Varianten vor: einmal mit einem Vorgarten à 38 Quadratmeter, einmal à 48 Quadratmeter.

Seinem Informationsstand zufolge hat das 1840 erbaute Denkmal früher einen Vorgarten gahabt, wie die anderen Herbergshäusl. Doch um 1960 habe man den Besitzer seines sowie des angrenzenden Grundstücks enteignet, um die Straße zu verbreitern.

Nun bekommt der Künstler erneut Hilfe aus dem BA. „Im Bauausschuss haben wir bereits beschlossen, eine Ortsbegehung mit den Referaten zu beantragen“, sagt BA-Vizechefin Melly Kieweg. „Das sind am Schreibtisch gemachte Bescheide – vor Ort sieht man, dass direkt daneben Vorgärten sind und da geht es schließlich auch.“

Nun muss nur noch das gesamte Gremium zustimmen – wie der BA entschied, war bis Redaktionsschluss unklar.

Hanni Kinadeter

Lesen Sie hier aktuelle Nachrichten aus den Stadtteilen

Ihr Viertel ist nicht dabei? Eine große Auswahl weiterer Lokalthemen finden Sie in unserer Übersicht.

Auch interessant:

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen
Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen

Kommentare