Sie macht Heidis Meedchen schöner

Germany's Next Topmodel: Hanna Hamata aus der Au sorgt für geschminkte Wahrheiten

In zwei Wochen steigt das Finale von Heidi Klums beliebter Castingshow. Den Einzug ins Finale, haben die Models auch Hanna Hamata (31) zu verdanken. In Hallo plaudert sie jetzt aus dem Schminkkästchen...

Au –Tuben, Flaschen, Pinsel und Scheren stapeln sich im Studio, die Spiegel sind hell erleuchtet. Mittendrin steht Hanna Hamata, die seit sieben Jahren Hair- und Make-Up-Artist bei Heidi Klums Casting-Show „Germany’s Next Topmodel“ ist. „Ich freue mich schon total aufs Finale“, sagt die 31-Jährige. „Die Stimmung ist da super, live ist super und alle sind positiv aufgeregt.“ Das Finale der 14. Staffel wird am Donnerstag, 23. Mai, übertragen.

Das ist nicht der einzige spannende Job, den die selbstständige Beauty-Artistin macht: Wenn sie nicht gerade angehende Topmodels stylt, schminkt und frisiert sie auch mal Orlando Bloom, Calvin-Klein-Model Toni Garrn oder Yoko Ono.

„Klar, einen Unterschied merkt man da schon“, erzählt Hamata. „Die Mädels bei Germany’s next Topmodel sind noch sehr jung und oft nervös. Das ist klar, schließlich müssen sie sich binnen kurzer Zeit daran gewöhnen, jeden Tag vor der Kamera zu sprechen.“ Was die Stylistin aber besonders freut: „Wenn man sieht, wie sie sich im Laufe der Sendung entwickeln und selbstbewusster werden.“

Während sie zu Beginn, als sie in der Sendung die Verantwortung für Make-Up und Haarstyling übernahm, noch nahezu im gleichen Alter wie die angehenden Models war, ist der Altersunterschied inzwischen größer. „Sympathie gibt es immer noch“, sagt sie. Aber so eng, wie sie etwa mit Lovelyn, der Gewinnerin von Hamatas ersten Staffel war, ist sie heute nicht mehr mit den jungen Frauen. Von den Zickereien unter den Kandidatinnen, die im TV-Format oft zu sehen sind, bekommt sie offenbar nichts mit. „Backstage gibt es das nicht.“

Und was im Haus, in dem die jungen Frauen zusammen wohnen, passiert? „Das sehe ich dann auch erst im Fernsehen.“ Wenn das Thema des Shootings und das Outfit feststehen, dann ist es ihre Aufgabe, das letzte „i-Tüpfelchen“ drauf zu setzen. Zu Beginn ihrer Karriere waren Freunde und Familie der Münchnerin wahnsinnig neugierig. „Irgendwann ist es normal geworden“, sagt sie. Und ihre Freundinnen wissen inzwischen, wann sie Hamata nach Styling-Tipps fragen dürfen und wann nicht.

Die Kritik, die manche an der Sendung ausüben, dass die Mädchen zu dünn seien und unerreichbaren Schönheitsidealen nachjagen, das kann Hamata nicht nachvollziehen. Doch in der Sendung gehe es ja auch viel um Werbefotos, für die man nicht dieselben Maße benötige wie für den Laufsteg. „Die aktuelle Staffel ist der beste Beweis, dass sich gerade viel ändert – wir haben auch kurvigere Mädchen dabei und welche, die nicht wie ein klassisches Model aussehen.“

Hanni Kinadeter

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