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Dicke Luft um den „Dicken Hans“ - wo soll der Boulderblock in Zukunft stehen?

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Von: Katrin Hildebrand

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Einer der Standort-Vorschläge: Der „Dicke Hans“ soll unter die Candidbrücke.
Einer der Standort-Vorschläge: Der „Dicke Hans“ soll unter die Candidbrücke. © privat

Die Frage um einen neuen Standort für den Boulderblock „Dicker Hans“ löste im BA Streit aus. In der Februar-Sitzung muss die endgültige Entscheidung fallen.

Untergiesing-Harlaching - Aktuell steht er auf der Theresienwiese. Doch von dort soll der „Dicke Hans“ im März verschwinden. Das ist vor allem wegen des Wiesn-Aufbaus vonnöten. Sein Betreiber, das Kraxlkollektiv, will ihn nun in Untergiesing aufstellen.

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Boulderblock „Dicker Hans“: auf der Theresienwiese ist er dem Wiesn-Aufbau im Weg

Die Frage ist nur: Wo? Bereits zweimal hat der Kulturausschuss des BA Untergiesing-Harlaching darüber beraten – das Ergebnis fiel unterschiedlich aus. Auch das Vollgremium des BA fand keine Einigung. Stattdessen kam es zum Streit um den Boulderblock. Doch die endgültige Entscheidung muss bald fallen. Denn der „Dicke Hans“ kann nicht mehr auf der Theresienwiese bleiben.

Das Kraxlkollektiv, das mehrere Gratis-Boulderwände unterhält, hatte Standorte unter der Candid- sowie unter der Eisenbahnbrücke vorgeschlagen. Das Kollektiv selbst bevorzugt aktuell den Candidplatz. „Wir schätzen, dass die Abstimmung mit der Stadt dort schneller und einfacher ist als am Standort unter der Bahnbrücke“, erklärt Maximilian Gemsjäger vom Kollektiv. Dort bräuchte es nicht nur das Ja der Stadt, sondern auch das der Bahn. Auch begrüßt Gemsjäger die Bereitschaft des Jugendtreffs „Akku“, den „Dicken Hans“ an der Candidbrücke zu betreuen.

Boulderblock „Dicker Hans“ soll nach Untergiesing umziehen

Melly Kieweg vom „Bündnis fürs Viertel“ kritisiert: „Am Candidplatz würden Parkplätze wegfallen, eine Einfahrt müsste extra umgebaut werden.“ Sie präferiert die Bahnbrücke hinterm Café „Ganswoanders“: „Die Betreiber würden sich sicher ebenso wie der ,Akku‘ um den ,Hans‘ kümmern.“ Kieweg hat zudem bei der Bahn angefragt, ob diese einverstanden wäre – und positive Rückmeldung bekommen. „Die DB Netz AG hat nach grober Prüfung keine Einwände“, heißt es in einem Schreiben.

Für die Bahnbrücke hat sich auch Violetta Rosendahl, Vorsitzende des Unterausschusses Kultur und Sport ausgesprochen. Gegenüber Hallo aber meint sie: „Für mich ist es vor allem wichtig, dass der Boulderblock nach Untergiesing kommt.“

Frage um neuen Standort für Boulderblock führt zu Streit im BA

Bei der jüngsten BA-Sitzung kam es nun zwischen einzelnen Mitgliedern zum Streit um den Standort. Als Kieweg frustriert den Saal verließ, war das Gremium, das nur in kleiner Runde tagte, nicht mehr beschlussfähig.

Nun gibt es nur noch eine Chance zur Abstimmung. Zwar müsse der Boulderblock rasch umziehen, doch bis zur Februarsitzung sei noch Zeit, erklärt BA-Chef Sebastian Weisenburger (Grüne), der die Candidbrücke bevorzugt. Das habe er mit dem Sportamt abgesprochen. Das nächste Treffen des Gremiums findet am Dienstag, 15. Februar, ab 19.30 Uhr in der Gaststätte „Gartenstadt“, Naupliastraße 2, statt.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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