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BA und Bürger kämpfen für Untergiesinger Fitnessstudio ‒ Kann die Stadt helfen?

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Von: Katrin Hildebrand

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Bürger und BA wollen das „Giesing Business Center“ an der Kühbachstraße erhalten.
Bürger und BA wollen das „Giesing Business Center“ an der Kühbachstraße erhalten. © Hildebrand

BA und Bürger kämpfen um den Verbleib des beliebten Untergiesinger Fitnessstudios und sammeln Unterschriften für einen Umzug – nun soll der OB einschreiten.

Untergiesing - Ende März kommt das Gremium wieder zusammen. In dieser Sitzung würde der BA Untergiesing-Harlaching gerne mit der Verwaltung des Hauses Kühbachstraße 11 über das plötzliche Ende des dort befindlichen Fitnessclubs diskutieren. Hintergrund: Nach 33 Jahren soll die Sportstätte Ende Juni ausziehen und Platz für Büros machen. Der BA hat sich nun an die Stadt gewandt. Auch Nutzer wollen das Studio erhalten und beim Rathaus Hilfe suchen.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Beliebtes Fitnessstudio in Untergiesing soll bleiben: Kunden sammeln Unterschriften für Umzug

Hausverwalter des „Giesing Business Center“ ist die TÜV Süd Advimo. Diese hat der BA nun in seine Sitzung am Dienstag, 22. März, eingeladen. „Wir wollen wissen, warum der TÜV bei einer solchen Profitmaximierung mitmacht“, sagte der Vorsitzende Sebastian Weisenburger (Grüne) gegenüber Hallo. Im Einladungsschreiben heißt es, die Advimo solle sich fragen, ob es nicht geboten sei, ihre Geschäftsbeziehung zum Vermieter kritisch zu prüfen.

Viele Kunden des Studios hoffen auf einen Umzug innerhalb des Viertels. Seit Mitte Februar sammeln sie Unterschriften für den Erhalt des Clubs, 470 haben sie schon. Damit wollen sie Oberbürgermeister (OB) Dieter Reiter und Sportbürgermeisterin Verena Dietl (beide SPD) um Hilfe bei der Suche nach leerstehenden städtischen Immobilien in der Nähe bitten. Auch der BA hat dem OB geschrieben: Dieser möge sich beim bisherigen Vermieter für eine Vertragsverlängerung einsetzen.

BA-Mitglied Melly Kieweg (Bündnis fürs Viertel) sagt: „Durch einen Umzug würden für das Fitnessstudio ja auch wieder Kosten entstehen.“ Das Anwesen wurde in der Vergangenheit diverse Male ge- und verkauft, gilt als klassisches Investorenobjekt. Der aktuelle Eigentümer wollte sich nicht äußern. Hallo München hatte ihn über einen Dienstleister, eine Immobilienfirma mit Hauptsitz in Hamburg, angefragt.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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