Täter sind unbekannt

Steinwurf beschädigt Scheibe und sorgt für Zugausfall in München - Bundespolizei ermittelt

Die Fensterscheibe eines Zugs ist beschädigt. Die Bundespolizei vermutet, ein Schotterstein habe das verursacht.
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Die Bundespolizei vermutet, ein Schotterstein habe die Scheibe des Intercity-Zugs beschädigt.

Die Fensterscheibe eines Zugs in München wurde durch einen Stein so stark beschädigt, dass der Zug ersatzlos ausfallen musste. Die Bundespolizei ermittelt.

  • Ein Steinwurf hat die Fensterscheibe eines Zugs in München stark beschädigt.
  • Der Zug musste ersatzlos ausfallen.
  • Die Bundespolizei ermittelt.

München - Passagiere des Intercity-Zugs 2083 konnten ihre Fahrt durch München am frühen Freitagnachmittag nicht wie geplant fortsetzen: Der Zug wurde zwischen Pasing und Ostbahnhof von einem Steinwurf getroffen. Dabei wurde ein Fenster so stark beschädigt, dass der Zug seine Fahrt nicht fortsetzen konnte. Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

München: Intercity-Zug durch Steinwurf zwischen Pasing und Ostbahnhof massiv beschädigt - Bundespolizei ermittelt

Kurz nach 14 Uhr wurde der IC 2083 (Zuglauf Hamburg-Altona - Freilassing) auf dem Weg vom Bahnhof München-Pasing zum Münchner Ostbahnhof vermutlich mit einem Schotterstein beworfen. Eine Mitarbeiterin des Bordbistros befand sich zum Tatzeitpunkt im betreffenden Wagen (Bordbistro) und nahm den Einschlag des Wurfgeschosses akustisch wahr.

Alarmierte Beamte der Bundespolizei stellten am Ostbahnhof in Haidhausen einen faustgroßen Einschlag in einer Seitenscheibe des Bordbistrowagens fest. Die Scheibe wies ein Loch auf; zudem war sie großflächig gerissen.

München: Durch Steinwurf beschädigter Zug fällt ersatzlos aus - Verletzte gab es nicht

Bei den anschließenden Fahndungsmaßnahmen kam auch ein Helikopter der Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim zum Einsatz. Tatverdächtige Personen konnten in Gleisnähe nicht aufgegriffen werden. Verletzte gab es weder unter den Reisenden noch dem DB-Personal. Die 55-jährige DB-Angestellte erlitt lediglich einen Schreck.

Der IC 2083 musste aufgrund der massiven Beschädigung durch den Steinwurf aus dem Regelbetrieb genommen werden und fiel komplett aus. Aufgrund der Kurzfristigkeit konnte auch kein Ersatzzug bereitgestellt werden. Die Münchner Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr eingeleitet.

Bundespolizei/best

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