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Im Prinz-Eugen-Park entsteht ein kostenloses Fitness-Angebot – 2023 stehen die Geräte bereit

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Von: Katrin Hildebrand

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Die hohen Schaukelgestelle stehen bereit.
Die hohen Schaukelgestelle stehen bereit. © Katrin Hildebrand

Bürger können bald kostenlos im Bogenhauser Prinz-Eugen-Park Sport treiben mit einigen Fitnessgeräten. Die erste Bauphase ist bald fertig, wie es um die restlichen Geräte steht:

BOGENHAUSEN Frei zugänglich, eingebettet ins Grüne und für alle Menschen nutzbar. Das hat sich die Lokalpolitik für das Fitness-Angebot im Prinz-Eugen-Park gewünscht. Derzeit entstehen im Wohngebiet östlich der Cosimastraße Bewegungs- und Sportanlagen für verschiedene Altersgruppen. Hallo München hat sich vor Ort mit Petra Cockrell (Grüne), Vorsitzende des Unterausschusses Grünplanung, umgesehen. Im Frühjahr soll alles fertig sein.

Die Ideen für die Geräte stammen von den Bürgern selbst. Das Problem ist nur: „Nicht alle Menschen, die mittlerweile vor Ort wohnen, waren dabei, als die Grundzüge des Angebots erarbeitet worden sind“, erklärt Cockrell. Info- und Beteiligungsveranstaltungen liegen teils über zehn Jahre zurück.

„Bevor der Park gebaut wurde, wurden unter anderem Menschen gefragt, die bereits wussten, dass sie dort hinziehen würden.“ Doch auch heute noch brächten Bewohner neue Ideen vor. Das Problem dabei: „Die Planung ist natürlich längst abgeschlossen. So gibt es zum Teil immer wieder Wünsche nach einer Skateanlage, doch damals wurde entschieden: Das ist zu laut.“

Sportel in Prinz-Eugen-Park: Erster Bauabschnitt bald fertig

Der erste Bauabschnitt ist mittlerweile fast fertig. Er liegt im Norden des Parks. Dazu gehören Spielplätze, eine Biotop-Entwicklungsfläche und Grünzonen. Sie bilden quasi den Anfang eines insgesamt knapp zwölf Hektar großen Parkgeländes.

Bis der mittlere Abschnitt fertig ist, dauert es, wie das Baureferat auf Hallo-Nachfrage angab, bis 2023. Saisonbedingt kann erst dann der neue Wasserspielplatz aufmachen. Eine Attraktion ist aber schon offen: die Biberburg, ein Kletterareal aus Holzstämmen mit Rutsche, Netzen und Seilen. Auf derselben Grünanlage wird es zudem mehrere Riesenschaukeln und Hängematten geben – voraussichtlich Ende des Jahres. Die Gestelle sind schon da.

An der Biberburg kann geklettert und gerutscht werden.
An der Biberburg kann geklettert und gerutscht werden. © Katrin Hildebrand

Ein Extra-Fitness-Bereich, der sich besonders für Erwachsene eignet, entsteht gerade im Süden, direkt am Rienzipark. Cockrell erklärt: „Da kommen die Trendsportarten hin.“ Bis Ende des Jahres entsteht dort auch ein Multifeld für Ballspiele und ein Bereich für Boule.

Ein ganz modernes Trimm-dich-Eck

Wer keine Lust auf Sportvereine hat – oder schlicht zu wenig Zeit und Geld – kann sich bald gratis vor der Haustür fit halten. Die südliche Grünfläche im Prinz-Eugen-Park soll unter anderem Calisthenics-Geräte anbieten. „Das ist moderne Fitness“, erklärt Cockrell. Konkret geht es dabei um Übungen, die mit dem Eigengewicht des Körpers spielen – von Liegestützen über Klimmzüge bis zu Geräteturnen (Foto: Panthermedia).

Daneben soll ein Parcours-Gelände entstehen. Grundgedanke ist, sich einen Weg durch den städtischen Raum zu bahnen ohne Hindernisse wie Zäune, Bänke, Geländer oder Rampen zu umgehen. Vielmehr gilt es, diese Barrieren sportlich, teils sogar artistisch, zu überwinden. Bestenfalls könnten beide Anlagen bis Dezember fertig sein, abhängig von Witterung und Lieferungsdauer der Geräte.

Eine weitere Disziplin wird Bouldern sein – Klettern in niedriger Höhe, sodass kein Sicherheitsseil nötig ist. Vorgesehen sind keine Boulder­wände wie in der Halle, sondern Felsen. Die Sportler können sich notfalls fallen lassen oder kontrolliert abspringen. Der Boden ist entsprechend präpariert.

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