Im Zeichen des Sommers

Eine Sommerstraße, abgewiesene Freischankflächen und unerwünschte Sondernutzungen

Die Kuglerstraße soll Sommerstraße werden: Sie erfüllt den Kriterienkatalog der Stadt.
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Die Kuglerstraße soll Sommerstraße werden: Sie erfüllt den Kriterienkatalog der Stadt.
  • Marie-Julie Hlawica
    vonMarie-Julie Hlawica
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Die Kuglerstraße könnte heuer zur Sommerstraße werden, denn sie erfüllt die Kriterien der Stadt. Bei der Vergrößerung von Freischankflächen haben Wirte jedoch keinen Erfolg.

Nahe dem Prinzregentenplatz liegt sie, fast ein bisserl versteckt: die Kuglerstraße, mit der sich Haidhausens BA für eine temporäre Sommerstraße 2021 bei der Stadt bewirbt.

Sondernutzung in Haidhausen: Sommerstraße - ja, Freischankfläche - nein

Zehn Straßen werden es auch heuer münchenweit sein, die als Aktion der Münchner Initiative Nachhaltigkeit dort den Verkehr über vier Wochen im August und September anhält, den Asphalt exklusiv für Fußgänger erschließt. Schon vor dem einstimmigen Beschluss im Bezirksausschuss wurde die Wahl begrüßt. BA-Chef Jörg Spengler: „Die Kuglerstraße erfüllt den Vorgabekatalog der Landeshauptstadt, ist keine Durchfahrtsstraße und hat idealerweise einen öffentlichen Spielplatz, um als befristeter Treffpunkt für die gesamte Nachbarschaft erschlossen zu werden!“

Dagegen blitzten einige Gastro-Anträge beim BA ab. Die Wirte wollten im zweiten Pandemiesommer ihre Freischankflächen auf Haidhausens Gehwegen maximal vergrößern. Langjährige BA5-Mitglieder verwiesen auf das „Kneipen-Stopp-Programm“ von 1996, erinnerten ans Chaos am Haidhauser Bermuda-Dreieck, Breisacher- zur Elsässer Straße. Dort gab die Gehsteig-Sondernutzungen dreier Kneipen Anlass zu vielen Beschwerden. 

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