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Viertelvorschau München-Ost (1): In Obergiesing-Fasangarten dominieren die Platz-Projekte 

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Von: Katrin Hildebrand

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Der Tegernseer Platz muss noch warten, erklärt Carmen Dullinger-Oßwald.
Der Tegernseer Platz muss noch warten, erklärt Carmen Dullinger-Oßwald. © Katrin Hildebrand

Nur langsam schreiten die Großprojekte in Obergiesing-Fasangarten voran. Im neuen Jahr soll es daher eher um Platz-Projekte gehen. Die Details:

Obergiesing-Fasangarten Am Grünspitz geschieht heuer noch nichts – ebenso wenig am Tegernseer Platz. Beim Thema Großplanung gehe es in Obergiesing-Fasangarten 2023 nur langsam vorwärts, wie die BA-Vorsitzende Carmen Dullinger-Oßwald (Grüne) gegenüber Hallo München verrät. „Manches hier ist noch nicht fix“, meint sie. Zwei kleinere Projekte allerdings sind fast abgeschlossen.

Jahresvorschau Obergiesing-Fasangarten: Das kommt 2023 aufs Viertel zu

• Zugspitzplätzchen: Die Kreuzung Zugspitz-, Alpen- und St.-Martin-Straße ist nun ein richtiger Aufenthaltsort. Der letzte Abschnitt der Alpenstraße wurde für Autos gesperrt und dem winzigen Plätzchen zugeschlagen, das sich bereits zuvor dort befand. Nun fehlen nur noch die Sitzbänke. „Sie werden aufgestellt, sobald es die Witterung zulässt“, erklärt das Baureferat.

• Edelweißplatz: „Auch er ist fast fertig“, sagt Dullinger-Oßwald. Über 300 Quadratmeter Fläche wurden entsiegelt. Im Frühjahr soll ums Baumkunstwerk „Torre Pendente“ eine Wildblumenwiese entstehen.

• Tegernseer Platz: Die Verkehrsberuhigung sowie der fahrrad- und fußgängerfreundliche Umbau des Knotenpunkts lassen auf sich warten. „Wegen Absprachen mit der MVG verzögert sich alles“, erklärt die BA-Vorsitzende. Das bestätigt MVG-Sprecher Maximilian Kaltner. Erst müsse geprüft werden, wie sich die Anforderungen an Barrierefreiheit, Radverbindungen und Linienverkehr integrieren lassen.

• Grünspitz: „Da geht es erst 2024 los“, sagt Dullinger-Oßwald. Kommendes Jahr wird die Stadt die Dreiecksfläche am Eck Tegernseer Land-/Martin-Luther-Straße zu einer öffentlichen Grünanlage ausbauen.

• Auguste-Kent-Platz: Ab März erhält er einen Brunnen, Sitze und eine Christbaum-Halterung. Auch wird eine Buswendeanlage gebaut. „Langfristig soll der Wochenmarkt vom Cincinnati-Kino dorthin ziehen“, berichtet die BA-Chefin.

• Debatten: Mit den „Giesinger Gesprächen“ finden wieder Podiumsdiskussionen zu Themen aus dem 17. und 18. Bezirk statt. Auftakt ist am Dienstag, 31. Januar, um 19 Uhr im Giesinger Bahnhof. Dullinger-Oßwald wird mit Sebastian Weisenburger (Grüne), BA-Vorsitzender von Untergiesing-Harlaching, über Bauprojekte wie das umstrittene Candidtor diskutieren.

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