Größerer Polizeieinsatz

Mann in München abgestochen? – Hilferufe bei Polizei gemeldet 

Gestern kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in München wegen eines blutenden Mannes.
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Gestern kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in München wegen eines blutenden Mannes.

Mehrere Anrufe gingen am Montag bei der Polizei wegen Hilferufe eines blutenden Mannes ein. Darauf wurden mehr als zehn Streifen zum Einsatzort geschickt...

  • Mehrere Anrufer meldeten der Münchner Polizei Hilferufe eines Mannes.
  • Großer Polizeieinsatz wegen der Vermutung einer Waffe am Tatort.
  • Mehr als zehn Streifen fuhren zur Einsatzörtlichkeit.

Bogenhausen – Am Montag, gegen 22:30 Uhr, meldeten sich mehrere Mitteiler beim Polizeinotruf 110 wegen einem blutenden Mann, der um Hilfe rief. Er gab lautstark an „abgestochen worden zu sein“. 

Aufgrund einer möglichen Beteiligung einer Waffe wurden mehr als zehn Streifen an der Einsatzörtlichkeit am Kufsteiner Platz eingesetzt. Bei den Einsatzkräften waren auch Einsatzhundertschaften aus München und Dachau beteiligt. 

Missglücktes Rauschgiftgeschäft ist Schuld?

Nach ersten umfassenden Ermittlungen vor Ort konnte festgestellt werden, dass der Verletzte, ein 24-jähriger Münchner, sich die Wunden selbst zugefügt hatte. Ursprung war, nach derzeitigem Ermittlungsstand, ein Rauschgiftgeschäft, das missglückte. 

Aufgrund dessen schlug der 24-Jährige auf eine Glasscheibe ein und zog sich so Schnittwunden zu. Er wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. 

Nachdem nun der Verdacht von Besitz von Betäubungsmitteln bestand, wurde die vorherige Tatwohnung aufgesucht und geöffnet. 

Beide Münchner bekommen Anzeige.

Vor Ort konnte ein 22-jähriger Münchner in der Wohnung mit Rauschgift angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Nach Beendigung der Anzeigenbearbeitung wurde er von der Polizeidienststelle aus entlassen. Er wurde wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln angezeigt. 

Der verletzte 24-jährige Münchner wurde ebenfalls wegen einem Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz angezeigt. Das Kommissariat 83 hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizeipräsidium München/fb

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