Lesestoff für die Patienten

Büchereien der München Klinik schließen ‒ Kommt die BibBox nach Harlaching?

Noch steht die BibBox in Bogenhausen am Rosenkavalierplatz. Bald wird sie dort nicht mehr gebraucht.
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Noch steht die BibBox in Bogenhausen am Rosenkavalierplatz. Bald wird sie dort nicht mehr gebraucht.
  • VonKatrin Hildebrand
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Wegen der Kosten schafft die München Klinik ihre Bibliotheken mit Lesestoff für die Patienten bis Ende des Jahres ab – Kommt jetzt ein Lesecontainer als Ersatz?

Harlaching/Bogenhausen - Ende 2022 ist Schluss. Dann machen alle Bibliotheken der München Klinik zu. Grund: jährlich Kosten im sechsstelligen Bereich und sinkende Ausleihen, wie Hallo von der Krankenhaus-Gruppe erfuhr. „In der Pandemie waren die Nutzungszahlen der Büchereien stark rückläufig, so dass diese für die München Klinik wirtschaftlich nicht mehr tragbar waren“, berichtet auch Stadtbibliothek-Sprecher Klaus Dreyer.

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Büchereien der München Klinik schließen: Kommt die BibBox nach Harlaching?

Doch basteln städtische Krankenhäuser und Bücherei bereits an neuen Modellen, um Patienten mit Lesestoff zu versorgen. Am Klinikum Harlaching könnte etwa bald die BibBox aus Bogenhausen stehen. In diesen Container können sich Nutzer Bücher von anderen Standorten bestellen. Er hat Mitte Juli am Standort Rosenkavalierplatz ausgedient und könnte umziehen, da dann die frisch renovierte Bücherei vor Ort wieder eröffnet.

Freilich muss auch für die anderen Standorte der München Klinik – Bogenhausen, Neuperlach, Schwabing und Isarvorstadt – ein Alternativkonzept gefunden werden. Sprecherin Ann Sophie Schlosser kündigt „zeitgemäße Angebote“, etwa digitale Ausleihformen an. Konkreter wurde sie gegenüber Hallo allerdings nicht.

Lesestoff für die Patienten: BA Untergiesing-Harlaching will Alternativen finden

Der BA Untergiesing-Harlaching hatte bereits im Februar auf SPD-Initiative einen Antrag auf Erhalt der Klinikbüchereien gestellt. Violetta Rosendahl, Vorsitzende des Unterausschusses Kultur, sagte im BA: „Das literarische Angebot für Patienten und Personal ist enorm wichtig. Das Gesundheitsreferat soll Alternativen benennen.“ Die Integrationsbeauftragte Petra Jakobi (Grüne) empfahl den Mobilen Mediendienst der Stadtbibliothek. „Er liefert Bücher und andere Medien per Auto an Menschen mit Handicap. Er könnte auch in diesem Zusammenhang wertvoll sein.“

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