Pegel wieder gesunken

Nach Hochwasser an der Isar - Stadt München repariert Schäden an Ufern und Wegen

Nach dem Hochwasser an der Isar will die Stadt München Schäden an Ufern und Wegen reparieren.
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Nach dem Hochwasser an der Isar will die Stadt München Schäden an Ufern und Wegen reparieren.

Nach dem Hochwasser an der Isar macht sich die Stadt München an die Reparatur der Schäden an Ufern und Wegen. Wo die Arbeiten stattfinden und wie lange sie dauern.

  • Aufhebung des Badeverbots für die Isar im gesamten Stadtgebiet  München.
  • Verhältnisse auf der Isar haben sich wieder beruhigt.
  • Die Stadt repariert die Schäden an Ufern und Wegen.

München – Das Badeverbot für die Isar wurde wieder aufgehoben.. Aufgrund des Hochwassers in der letzten Woche wurde das Baden in der Isar im gesamten Stadtgebiet der Landeshauptstadt München verboten. Jetzt macht sich die Stadt München an die Reparatur der Schäden an den Wegen und  Ufern.

Nach Hochwasser an der Isar - Stadt München repariert Schäden

Update: 19. August: Durch das Hochwasser der Isar Anfang August kam es zu Schäden an den Wegen und Ufern. Die starke Strömung hat an verschiedenen Uferabschnitten Kiesabtragung verursacht. Diese müssen durch das Baureferat wieder aufgefüllt werden, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.  

Da die Arbeiten im Naturraum Isar stattfinden, sollen sie möglichst schonend durchgeführt werden. Nach Angaben der Stadt München,  dauern sie maximal zwei Wochen, finden an verschiedenen Stellen zwischen Großhesseloher Wehr und Reichenbachbrücke statt und erfolgen unter ökologischer Baubegleitung. Durch die Arbeiten soll es vereinzelt nötig sein, kurzzeitig einzelne Wegabschnitte zu sperren. Ausweichrouten können sich dann durch vorhandene parallele Wege vor Ort ergeben.

Update, 13. August, 14.30 Uhr: Aufhebung des Badeverbots für die Isar

Das mit Allgemeinverfügung vom 6. August erlassene Badeverbot für dieIsar im Münchner Stadtgebiet ist wieder aufgehoben worden. Baden ist damit wieder in den nach der geltenden städtischen Bade- und Bootverordnung erlaubten Bereichen zugelassen. 

Die Verhältnisse auf der Isar haben sich entspannt, eine Nutzung unter Beachtung der allgemeinen Gefahrenhinweise ist wieder möglich. Das Befahrungsverbot der Isar mit kleinen Booten wurde für den Abschnitt der nördlichen Isar ab der Max-Joseph-Brücke bis zur nördlichen Stadtgrenze ebenfalls aufgehoben. 

Das Befahrungsverbot von der südlichen Stadtgrenze gleich nach der Großhesseloher Brücke bis 100 Meter nördlich der Thalkirchner Brücke bleibt bis auf Weiteres bestehen. 

Im Anschluss ist das Bootfahren im innerstädtischen Bereich, also von der Thalkirchner Brücke bis zur Max-Joseph-Brücke, bereits nach der geltenden Bade- und Bootverordnung verboten.

Update, 7. August, 12.56 Uhr: Landratsamt München rät dringend von Bootsfahrt auf der Isar ab

Sommerliche Temperaturen locken auch dieses Wochenende wieder viele Besucher an die Ufer der Isar. Von einer Bootsfahrt auf dem Wildfluss rät das Landratsamt aber dringend ab.

Die starken Niederschläge der vergangenen Woche sind immer noch zu spüren und machen das Bootfahren auf der Isar auch an diesem Wochenende zu einem gefährlichen Unternehmen.

Den Prognosen zufolge wird der Abfluss in der Isar zwar etwas zurückgehen, da der Sylvensteinspeicher seine Abgabe im Moment reduziert, allerdings wird auch danach noch wesentlich mehr Wasser als üblich abgegeben und es besteht dennoch eine erhebliche Gefährdung. Vom Befahren der Isar wird daher dringend abgeraten.

Vom Bootfahren auf der Isar rät das Landratsamt derzeit eindringlich ab: Teilweise werden unter der Wasseroberfläche ganze Bäume und große Äste mitgetrieben.

Die Pegelstände der Isar sind nach wie vor hoch, es herrscht eine starke Strömung und das Wasser ist extrem trüb, sodass unter der Wasseroberfläche schwimmendes Treibgut schwer bis gar nicht zu erkennen ist. Auch Kiesbänke sind zum Teil komplett überflutet.

Unter diesen Bedingungen kann ein harmlos anmutendes Freizeitvergnügen schnell zu einem gefährlichen Erlebnis werden. Darum: Lieber die Isar vom Ufer aus genießen, als sich und andere in Gefahr zu bringen!

Sobald die Verhältnisse ein Befahren der Isar wieder zulassen, gelten weiterhin die Regelungen für mehr Sicherheit auf der Isar der im Januar erlassenen Bootsfahrverordnung.

Update: 6. August, 13.15 Uhr: Badeverbot in der Landeshauptstadt

Das geltende Bootfahrverbot für die Strecke zwischen dem Großhesseloher Wehr bis zum Flaucher wird auf das gesamte Stadtgebiet der Landeshauptstadt München erweitert.

Angesichts der Vielzahl an Bootsunfällen Anfang Juli hatte die Landeshauptstadt München bereits am Sonntag, 5. Juli, ein Bootfahrverbot vom Großhesseloher Wehr bis hin zum Flaucher bis auf Weiteres erlassen. 

Aktuell führt die Isar in München Hochwasser. Ein gefahrloses Baden und Befahren ist aufgrund des hohen Wasserstandes und der erhöhten Abflussgeschwindigkeit nicht möglich. 

Die Isar führt derzeit sehr viel Treibholz mit und weist eine starke Trübung sowie Strömung auf. Es besteht eine erheblicheGefahr für Leib und Leben, wenn Personen in der Isar baden oder die Isar mit Booten und sonstigen Schwimmkörpern jeglicher Art befahren. 

Sobald sich die Verhältnisse auf derIsar wieder entspannen und eine gefahrlose Nutzung realistisch ist, wird umgehend geprüft, ob das Bade- undBefahrungsverbot wieder aufgehoben werden kann.

Update, 5. August, 11.30 Uhr: Hochwasser: Sperrungen an Isar und Surferwellen

München – Das Isar-Hochwasser hat letzte Nacht mit 3,87 Metern den Scheitelpunkt erreicht. Der Isarpegel wird im Laufe des Tages langsam wieder fallen. 

Aus Sicherheitsgründen müssen dennoch die Rad- und Fußwege entlang der Isar, der Marienklausensteg und der Flauchersteg vorerst gesperrt bleiben.

Die Marienklausenbrücke ist derzeit gesperrt.

Wegen des Hochwassers ist in der Nacht am Einlauf zum Fabrikbach durch Treibgut ein Schaden entstanden. Deshalb ist auch der Einlauf zum Eisbach aktuell eingeschränkt – und das Surfen auf der Surferwelle an der Prinzregentenstraße derzeit nur mehr eingeschränkt möglich.

Die Reparaturen am Fabrikbach laufen auf Hochtouren und werden baldmöglichst abgeschlossen. Auch an der Floßlände ist das Surfen hochwasserbedingt aktuell nicht möglich.

Weiterhin für Boote gesperrt bleibt die Strecke zwischen dem Großhesseloher Wehr bis zum Flaucher.

Erstmeldung

Giesing, Au, Thalkirchen – Die Isar hat in München mit einem Wasserstand von derzeit über 2,83 Metern die Meldestufe 1 deutlich überschritten. Im Laufe des Tages wird ein weiterer Anstieg erwartet. 

Der Scheitel wird bei ca. 3,70 m (knapp unter Meldestufe 3) für heute am späten Abend erwartet. In den nahe der Isar gelegenen Stadtvierteln Giesing, Au und Thalkirchen können die Grundwasserstände daher ebenfalls deutlich ansteigen. 

Nach dem Hochwasser an der Isar will die Stadt München Schäden an Ufern und Wegen reparieren.

Deshalb sollten dort Keller kontrolliert und ggf. rechtzeitig geräumt werden. Falls nötig, sollen Heizöltanks gegen ein Aufschwimmen gesichert und Elektroanlagen abgeschaltet und vor Kurzschluss geschützt werden. 

Ebenso sollten Problemstoffe (Farben, Lacke, Dünger oder ähnliches) aus den gefährdeten Räumen ausgelagert werden.

Der Wasserpegel für München / Isar kann online unter: www.hnd.bayern.de/pegel/isar/muenchen aufgerufen werden.

Die Isarauen sind komplett überschwemmt. Vorsicht ist geboten.

Landeshauptstadt München/fb/Landkreis München/best

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