Zuwachs in Giesing

Türkgücü-Ataspor sorgt für neuen Wirbel um das Grünwalder Stadion

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Robert Hettich (rechts) und Trainer Reiner Maurer im Januar.

München – Die einen jubeln, die anderen sind verärgert: Mit dem SV Türkgücü-Ataspor spielt ein weiteres Team im Grünwalder Stadion – zur Besorgnis der Anwohner

Nach der Winterpause 2019/2020 wird der SV Türkgücü-Ataspor im Grünwalder Stadion seine Spiele bestreiten.

Momentan spielt er auf dem Gelände des SV Heimstetten. Der türkische Verein führt die Bayernliga Süd souverän an und gilt als sicherer Kandidat für den Aufstieg in die Regionalliga – und somit in den Profifußball. Dazu muss eine passende Spielstätte her.

Nach langen Gesprächen einigte sich der Verein mit der Stadt, dem TSV 1860 und dem FC Bayern auf eine gemeinsame Nutzung des Grünwalder Stadions. Damit müssen vier Teams in einem Stadion untergebracht werden. 

Momentan feuern den Türkgücü-Ataspor bei Heimspielen rund 500 Anhänger an. Das entspricht in etwa der Zuschauerzahl der Bayern-Damen im Grünwalder Stadion. In der Regionalliga erwartet Teammanager Robert Hettich mehr Zuschauer. 

Anwohner sehen das schon jetzt kritisch: „Nicht einmal beim Runden Tisch vor zwei Wochen war von einem weiteren Verein die Rede.“ 

Pläne für ein eigenes Stadion habe der Türkgücü-Ataspor laut Hettich nicht. Vorerst seien sie mit der Lösung im Grünwalder Stadion sehr zufrieden. Klar ist für ihn aber auch: „Die Stadt weiß, dass ein weiteres für die Regionalliga taugliches Stadion in der Stadt benötigt wird.“

Sophia Oberhuber

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