Hausdurchsuchung

Für Sex-Fantasien anderer Männer ‒ Münchner betreibt illegale Porno-Fake-Accounts mit geklauten Frauen-Bildern

Ein Münchner legte mehrere Fake-Accounts auf Pornoseiten an - mit geklauten Frauen-Bildern.
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Ein Münchner legte mehrere Fake-Accounts auf Pornoseiten an - mit geklauten Frauen-Bildern.

Mit geklauten Frauen-Bildern aus den sozialen Medien betrieb ein Münchner Fake-Accounts auf Pornoseiten. Die Betroffenen wussten nichts davon - Die Polizei ermittelt.

Ein Münchner (44) legte zahlreiche Fake-Accounts auf Sex- und Pornoseiten an - mit Bildern und Daten von Frauen, die er aus den sozialen Medien klaute. Diese Bilder vermischte der Tatverdächtige auf den Seiten mit pornografischem Material von Darstellerinnen, die den geschädigten Frauen ähnlich sahen, um die Echtheit der Accounts zu suggerieren.

Die Accounts wurden dann im Namen der Frauen (bislang sind fünf Identitäten bekannt) vom 44-Jährigen betrieben, da er sich über die entstehenden Fantasien der anderen Männer, die mit den Fake-Accounts interagierten, sexuell erregte.

Münchner betreibt Fake-Accounts auf Pornoseiten mit, aus Social Media geklauten, Frauen-Bildern

Seit April 2020 führt das Kommissariat 15 für Sexualdelikte Ermittlungen gegen einen 44- jährigen Münchner durch.

Die geschädigten Frauen aus ganz Deutschland im Alter zwischen 33 und 55 Jahren wurden im Rahmen der Ermittlungen kontaktiert und wussten noch nichts von den Taten.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München I erließ das Amtsgericht München einen Durchsuchungsbeschluss, der durch Beamte des Kommissariats 15 in der Wohnung des Tatverdächtigen in München im Januar 2021 vollzogen wurde.

Bei der Durchsuchung konnten unter anderen relevante Speichermedien gesichert werden. Die sichergestellten Beweismittel bedürften noch der Auswertung.

Der 44-jährige Münchner wurde wegen einer Nachstellung, einer Verbreitung pornografischer Schriften, einer Beleidigung auf sexueller Grundlage und eines Vergehens gegen das Kunsturheberrechtsgesetz angezeigt und er wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

Die Ermittlungen dauern weitern an.

Polizeipräsidium München/jh

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