Daglfing: Makler kündigt Neubauprojekt im Viertel an – Jahrhundertealter Baum muss weichen

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Seine Erfindung: Eine Art Magnetabschussflugzeug

Ist er der nächste Daniel Düsentrieb?

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Der jüngste Erfinder Münchens: Der achtjährige Louis Böhnisch.

München – Zum Tag der Kinder-Erfinder am 17. Januar hat Hallo den jüngsten Tüftler der Stadt, Louis Böhnisch (8), getroffen

Eis am Stiel, Schwimmflossen oder Ohrenschützer – all das sind Dinge, die einst von Kindern erfunden wurden. Am Donnerstag, 17. Januar, wird der Tag der Kinder-Erfinder gefeiert. Aus diesem Anlass hat Hallo Louis Böhnisch besucht, den wohl jüngsten Erfinder Münchens.

Beim Deutschen Patent- und Markenamt, ansässig in der Zweibrückenstraße in der Isarvorstadt, gehen im Jahr rund 67 000 Patent­anmeldungen aus der ganzen Welt ein. „Wir erhalten jährlich aber nur etwa fünf Anmeldungen von Kindern“, sagt Ruth Rabenstein vom Patentamt.

Bei Louis Erfindung, dem „Blitzstängel“, handelt es sich um eine Art Magnetabschussflugzeug.

Vor etwa einem Jahr hat Louis Böhnisch seine Erfindung eingereicht, den sogenannten „Blitzstängel“. Dabei handelt es sich um eine Art Magnet­abschussflugzeug, wie der heute Achtjährige aus der Au erklärt: „Ein Stab mit ausfahrbaren Flügeln wird durch Magnetkraft losgeschossen. Nebendran steht ein schiefes Brett, das unter anderem mit einem Sensor ausgestattet ist. Man kann verschiedene Startpositionen auswählen und so steuern, wie hoch, weit oder schnell der Blitzstängel fliegt.“

Dafür hat Louis sogar eine Urkunde erhalten: „Das Deutsche Patentamt gratuliert dem Erfinder Louis Böhnisch“ steht darauf. Es soll nicht seine einzige bleiben: „Ich habe noch sehr viele weitere Erfindungen im Kopf, die ich anmelden möchte“, verkündet der Drittklässler.

Auf die Idee mit dem Blitzstägel kam Louis so: „Ich habe früher gerne mit Beyblades gespielt. Das sind so Kreisel, die sich drehen. Irgendwann wurde mir das aber zu langweilig, weil sie sich beben immer nur drehen, außerdem sind sie immer teurer geworden. Da dachte ich mir, dass ich einfach etwas besseres erfinde.“ Bisher existiert der Blitzstängel nur als Zeichnung, denn Louis hat noch nicht alle benötigten Teile zusammen, um ihn zu bauen. Außerdem arbeitet er gerade hauptsächlich an seinem neuesten Werk, einem „Verstärkungsmotor“.

Wenn Louis gerade nicht tüftelt, dann spielt er am liebsten Klavier – Beethoven oder auch eigene Sachen: „Komponieren und Erfinden hat viel gemeinsam“, sagt Louis. Daher mag er sich auch gar nicht entscheiden, was von beidem er lieber macht. Was er werden möchte, wenn er groß ist, weiß Louis auch noch nicht so genau. „Es gibt einfach zu viele Möglichkeiten.“ Früher wollte er Lokführer werden, Meeresbiologe war auch mal im Gespräch. Im Moment könne er sich vorstellen, später einmal beim Patentamt zu arbeiten.

Daniela Borsutzky

Münchner Erfinder-Verein

Der Erfinder Verein München (www.erfinder-verein.de) sieht sich als Anlaufstelle für Tüftler. Jeden zweiten Dienstag im Monat trifft er sich um 19 Uhr zum Erfinder-Stammtisch im „Wirtshaus am Hart“, Sudetendeutschestraße 40. 

Neulinge sind immer willkommen, eine Anmeldung wird vorab unter stammtisch@erfinder-verein.de erbeten. Künftig will der Verein zudem eine Tüftler-Werkstatt für Kinder anbieten und ist dazu noch auf der Suche nach Räumlichkeiten.

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