Giesingerin im Finale in Berlin

Bundeswettbewerb Gesang: Münchnerin ist im Finale mit Chanson

Charlotte Pelgen spielt Ukulele. Die sieht aus wie eine Minigitarre, aber mit vier Saiten.
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Charlotte Pelgen spielt Ukulele. Die sieht aus wie eine Minigitarre, aber mit vier Saiten.
  • vonKatrin Hildebrand
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Charlotte Pelgen hat es um zweiten Mal ins Finale des Bundeswettbewerbs Gesang geschafft. Sie tritt am Dienstag in Berlin mit Chansons und Ukulele auf.

Obergiesing - Zwei Stücke aus ihrem Repertoire bestimmt die Jury. Eines durfte Charlotte Pelgen selbst auswählen.

Am Dienstag wird die Giesingerin in Berlin unter anderem eine deutsche Version von Jacques Brels „Ne me quitte pas“ singen und sich dabei mit der Ukulele begleiten.

Als Publikum sitzt ihr beim ersten Finale des „Bundeswettbewerb Gesang“ in der Sparte Chanson nur die fachkundige Jury gegenüber. Die entscheidet, ob die 24-Jährige ins zweite Finale kommt und womöglich einen Preis erhält.

Schon 2019 nahm Pelgen am Wettbewerb teil und erreichte auch damals das erste Finale. Warum sie sich heuer wieder beworben hat? „Für mich“, sagt sie. „Das intensive Üben hat mich mit meiner eigenen Musik wahnsinnig weitergebracht.“

Freiberufliche Musikerin mit Schwerpunkt Chanson ist sie schon lange. „Ich musste Musikerin werden, das liegt in der Familie.“ Seit ihrer Grundschulzeit erlernte sie diverse Instrumente. Keines aber hat ihr so gefallen wie die Ukulele. „Man denkt immer, dass sei ein Witzinstrument, aber man kann sie auch ganz ernsthaft spielen, da steckt viel mehr dahinter.“

In München, genauer in Obergiesing direkt am Grünspitz, lebt die Tübingerin erst seit Januar. In die bayerische Landeshauptstadt kam sie der Liebe wegen. Ihre künstlerische Liebe gilt natürlich weiterhin der Musik.

Besonders favorisiert Pelgen den belgischen Klassiker Jacques Brel, aber auch den zeitgenössischen Chansonnier Sebastian Krämer. Demnächst wird es von ihr endlich auch eigene Lieder geben. Doch zunächst wartet das Finale.

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