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„Haus der Kulturen und Religionen“ plant großen Umbau - Ausstellung zeigt mögliche Zukunft

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Von: Katrin Hildebrand

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Das Modell zeigt: Die Nazarethkirche soll ein Zusatzgebäude erhalten.
Das Modell zeigt: Die Nazarethkirche soll ein Zusatzgebäude erhalten. © Rötting

Die Nazarethkirche soll über kurz oder lang zu einem „Haus der Kulturen und Religionen München“ umgebaut werden - Eine Ausstellung zeigt die mögliche Zukunft...

Bogenhausen - Derzeit lebt in der Nazarethkirche eine Wohngemeinschaft. Diese besteht aus der seit 1963 dort ansässigen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde und dem „Haus der Kulturen und Religionen München“. Letzteres residiert dort erst seit 2021. Langfristig soll die Gemeinde ausziehen – und die Anlage umgebaut werden. Wie das aussehen und wie sich das „Haus der Religionen“ entwickeln könnte, zeigt nun eine Ausstellung. Sie ist bis Freitag, 4. März, Montag bis Freitag, 9 bis 17 Uhr, Sonntag, 10 bis 19 Uhr, in der Nazarethkirche, Barbarossastraße 3, zu sehen.

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*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Umbau an der Nazarethkirche: so könnte das „Haus der Kulturen und Religionen“ aussehen

Gezeigt werden Entwürfe, die Studierende der Hochschule München professionell angefertigt haben, das Werk eines Künstlers sowie Lego-Modelle von Hochschülern und Jugendgruppen. „Sie alle befassen sich mit der Frage: Wie bauen wir die Kirche zu einem ,Haus der Religionen‘ um?“, erklärt Martin Rötting. Er ist erster Vorsitzender des zum Projekt gehörigen Vereins, dem Vertreter christlicher Konfessionen, Juden, Muslime, Buddhisten und andere angehören. Die Schau soll Ideen für die Zukunft hervorbringen.

Martin Rötting ist Vorsitzender des Vereins, das zum Projekt „Haus der Kulturen und Religionen“ gehört.
Martin Rötting ist Vorsitzender des Vereins, das zum Projekt „Haus der Kulturen und Religionen“ gehört. © privat

Umgebaut werden könne die Kirche erst, sobald die evangelische Gemeinde in die Denninger Immanuelkirche umgezogen sei, sagt Rötting. „Dann stehen natürlich Gespräche mit der Stadt an.“ Die Nazarethkirche kann nicht ohne Weiteres verändert werden: Sie steht unter Denkmalschutz.

Ausstellung zeigt „Haus der Kulturen und Religionen“: Projekt mit Studierenden

Auch strebt das „Haus der Religionen“ weitere Projekte an. Die Idee eines College für interreligiöse Studien nimmt im Herbst konkrete Formen an. „Dann werden im Kloster St. Bonifaz in der Maxvorstadt Räume gemietet“, sagt Rötting. Eines Tages soll das College, das ein Studium unter Leitung der Hochschule für Philosophie anbieten will, zur Nazarethkirche ziehen. Die Studierenden sollen dort ein Wohnheim beziehen. Doch so weit ist das Projekt noch nicht.

Aktuell ist Rötting stolz, dass in der Kirche neben Gottesdiensten auch Veranstaltungen des „Haus der Religionen“ stattfinden, darunter Vorträge. Wer an einem Ausstellungs-Rundgang interessiert ist, meldet sich unter oeffentlichkeitsarbeit@hdkrm.org.

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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