Otkerunterführung: 2019 sollen zwei Aufzüge auf jeder Seite entstehen

Licht am Ende des Giesinger Tunnels

Die Otkerunterführung verbindet das durch den Ring zerschnittene Giesing – allerdings präsentiert sie sich derzeit nicht sehr einladend.
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Die Otkerunterführung verbindet das durch den Ring zerschnittene Giesing – allerdings präsentiert sie sich derzeit nicht sehr einladend.

Giesing – Endlich hat sich das Kämpfen gelohnt: Ende 2019 soll die Unterführung an der Otkerstraße endlich aufgewertet werden – Hallo hat die Informationen

Seit über zehn Jahren kämpfen die Giesinger für eine Aufwertung der Unterführung an der Otkerstraße, einer zentralen Querungsmöglichkeit der Tegernseer Landstraße. Nun ist es beschlossen: Ende 2019 soll die Unterführung aufgewertet sein und sowohl an der Ostseite als auch an der Westseite einen Aufzug bekommen. Die Wunschlösung der Giesinger wird dadurch möglich, dass sich die anliegende Motel OneGroup dazu bereit erklärt hat, für beide Aufzüge Betriebs- und Wartungskosten, etwa 12 000 Euro im Jahr, zu übernehmen.

„Dass wir einen privaten Investor mit ins Boot holen ist ein Einzelfall, sonst hätten wir nur eine Rampe bauen können“, erklärt Dagmar Rümenapf, Sprecherin des Baureferats. Dann hätten aber ein Spitz­ahorn und eine Eiche auf der Westseite weichen müssen, wogegen viele Giesinger protestiert hatten.

„Das der Ahorn bleiben kann, ist ein schöner Erfolg“, freut sich Carmen Dullinger-Oßwald, Vorsitzende des Bezirksausschusses 17, der seit Jahren den barrierefreien Ausbau fordert. Doch besonders freut es sie, „dass wir Giesinger wieder leichter zueinander kommen können, denn so fühlen wir uns.“

Das Baureferat übernimmt die Baukosten von rund 2,82 Millionen Euro, das Hotel kümmert sich um den Betrieb und die Instandhaltung. Im Gegenzug darf das Hotel Hinweisbeschilderungen an den Zugängen zur Unterführung anbringen lassen und das Farbkonzept der Wandgestaltung mitbestimmen. „Die beiden Wände werden mit vorgehängten glasierten Keramikplatten in unterschiedlichen türkisen Farbtönen verkleidet. Im oberen Bereich verläuft ein Band aus Glasfeldern, hinter dem die LED-Beleuchtung angeordnet ist“, so Rümenapf.

Die Unterführung wird während der Bauarbeiten 2019 gesperrt

Ende 2019 soll die Unterführung aufgewertet sein und sowohl an der Ostseite als auch an der Westseite einen Aufzug bekommen.

Der barrierefreie Ausbaus sowie die Aufwertung der Unterführung sind ab Frühjahr 2019 vorgesehen. Die Bauarbeiten im Bereich der Unterführung sollen laut Baureferat unter Aufrechterhaltung des Verkehrs auf dem Mittleren Ring erfolgen. Auch für den Fuß- und Radverkehr soll der Baustellenbereich im Verlauf der Tegernseer Landstraße querbar sein.

Die Unterführung selbst wird für die Dauer der Bauzeit gesperrt. In dieser Zeit sieht das Baureferat als Querungsmöglichkeiten die Ampeln an der Grünwalder Straße/Martin-Luther-Straße/Tegernseer Landstraße und die Brücke im Bereich der Waltramstraße in einer Entfernung von jeweils rund 300 Meter gegeben.

Maren Kowitz

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