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Proteste gegen Neubauten an der Münchberger Straße

Kein Manhattan in München

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Ludwig Ettmüller ist einer von mehreren Anwohnern, die verhindern wollen, dass an der Münchberger Straße 220 Wohnungen entstehen.

Fasangarten - „Wir wollen den Neubau, wie er jetzt geplant ist, verhindern“ - Anwohner fürchten um den Charakter ihrer Siedlung

Der Protest der Anwohner gegen das Neubaugebiet an der Münchberger Straße ebbt nicht ab. Die Bürger haben einen losen Zusammenschluss gebildet, treffen sich regelmäßig zum Stammtisch und haben gerade erst ein Hoffest veranstaltet. Ihr erklärtes Ziel: „Wir wollen den Neubau, wie er jetzt geplant ist, verhindern“, sagt Ludwig Ettmüller. „220 Wohnungen in fünfgeschossigen Häusern sind zu viel“, steht für den 70-Jährigen fest.

Die Einwohnerzahl der Siedlung würde sich verdoppeln. Außerdem passe der Baustil nicht zum Charakter der Siedlung.

Seine Sorge: „Damit würde sich die Einwohnerzahl unserer Siedlung verdoppeln – da reichen die zwei Zufahrtsstraßen nicht, außerdem passt das nicht in den Gartenstadtcharakter der Siedlung“, sagt er. Was die Bürger außerdem umtreibt: Bislang gibt es noch gar kein Baurecht für die Grünfläche, doch auf der internationalen Investorenmesse MIPIM wurde das Bauland bereits beworben. Das impliziert für die Anwohner des potenziellen Neubaugebiets: Eine Entscheidung ist bereits gefallen, ohne dass der Stadtrat überhaupt darüber entschieden hat.

Ein solches Vorgehen sei üblich, hieß es von Seiten der Stadtverwaltung schon auf der Bürgerversammlung. Planungsreferats-Sprecher Ingo Trömer: „Das ist ein privates Risiko des Investors, wenn er jetzt die Fläche bewirbt, ohne dass es Baurecht gibt. Ein Baurecht soll nun geschaffen werden, aber letztendlich entscheidet der Stadtrat.“

In etwa einem Jahr wird dem Stadtrat demnach ein Billigungsbeschluss vorgelegt. Wenn das Gremium den Plänen zustimmt, werden die Pläne einen Monat lang veröffentlicht. „Dann können Bürger auch Einwände einbringen“, sagt Trömer.

Trotzdem fürchtet Anwohner Horst Moosburger: „Wir haben Angst, dass das Ganze durchgewunken wird, ohne dass unsere Einwände vorgelegt werden“, sagt er. hki

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