Kasperl, Tod und Teufel

Georg Holzer. Foto: privat

Zu dem Szenischen Vortrag „Kasperl, Tod und Teufel. Jörg Hubes großes Welttheater“ mit Georg Holzer und Robert Joseph Bartl lädt die Monacensia an der Maria-Theresia-Straße 23 am Dienstag, 27. März, um 19 Uhr ein.

Besonders in seinen Soloprogrammen, aber auch in vermeintlich ganz normalen Theateraufführungen hatten Jörg Hubes Auftritte einen Hang zur Anarchie, waren unberechenbar und dem Augenblick verpflichtet. Doch seine Improvisationskunst war bei aller Spontaneität nicht die Laune des Moments, sondern das Ergebnis eines Reflexionsprozesses: Immer wieder hat Jörg Hube sich selbst ebenso wie das Theater als Kunstform infrage gestellt und daraus Inspiration für seine Arbeit auf und an der Bühne gewonnen. Der Vortrag Der Vortrag stellt anhand von zahlreichen Beispielen Jörg Hubes Theater in eine Tradition, die sich in vieler Hinsicht weit mehr aus der Commedia dell'arte und dem barocken Welttheater speist, als aus den institutionalisierten Staats- und Stadttheatern unserer Tage. eorg Holzer, geboren 1974 in München, ist Dramaturg und Übersetzer. Er arbeitete als Schauspieldramaturg von 2000 bis 2011 an den Münchner Kammerspielen und am Bayerischen Staatsschauspiel. Seit 2011 ist er Chefdramaturg der Oper Dortmund. Robert Joseph Bartl Robert Joseph Bartl wurde am Wiener Max-Reinhardt-Seminar, unter anderem bei Klaus Maria Brandauer, zum Schauspieler ausgebildet. Er tritt an vielen großen deutschsprachigen Bühnen auf und war zuletzt zehn Jahre lang festes Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel unter Dieter Dorn. Der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler machte sich auch mit seinen Leseprogrammen einen Namen. Veranstalter ist die Monacensia. Der Eintritt kostet 5 Euro. Karten gibt es ab 18.30 Uhr an der Abendkasse.

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