„Jesu, meines Lebens Leben“

Das Jahr 2012 steht im Zeichen des bundesweiten Projektes „Reformation und Musik 366+1“ der Evangelischen Kirche in Deutschland.

An jedem Tag des Jahres wird in einer evangelischen Kirche in Deutschland ein Konzert aufgeführt. Die Vaterunserkirche am Fritz-Meyer-Weg 9 in Oberföhring fügt sich im Gottesdienst am Karfreitag, 6. April, um 9.30 Uhr, mit der „Passio Christi secundum Matthaeum“ von Johann Georg Kühnhausen in die Reihe der Kirchen ein. Sein einziges erhaltenes, um 1700 entstandenes Werk für vierstimmigen Chor, Solostimmen und Generalbass (Orgel/Cembalo und Cello) hebt sich durch die geringe Instrumentierung und den Verzicht auf die Darstellung der Beisetzung des Jesus von vergleichbaren zeitgenössischen Werken ab. Der Evangeliumstext wird nur durch wenige Choräle wie „Jesu, meines Lebens Leben“ unterbrochen. Das sehr selten aufgeführte Werk ist in kompositorischer Tradition zwischen Heinrich Schütz, Thomas Selle und Johann Sebastian Bach anzusiedeln. Der fast in Vergessenheit geratene Kühnhausen war von 1661 an Hofmusiker des Fürstentums Lüneburg und Stadtkantor in Celle. Die Leitung hat Carmen Jauch.

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