15 Jahre Grenzgänge

Das TheaterAtelier zeigt im Kunstforum Arabellapark ab 20. April einen Ausschnitt aus dem Schaffen der letzten 15 Jahre. Foto: privat

Vom 20. April bis zum 22. Juni zeigt das TheaterAtelier, die einzige Kunstwerkstatt für „verrückt-normale“ und „normal-verrückte“ Künstlerinnen und Künstler in Bayern, einen Ausschnitt aus dem Schaffen der letzten 15 Jahre.

Als „Kunstwerkstatt für Grenzgänger“ versteht sich das 1997 gegründete Thea-terAtelier. Es bietet Menschen mit Psychiatrieerfahrung oder psycho-sozialen Problemen einen Ort der künstlerischen Begegnung und Betätigung. Kunst wirkt als tragendes Element für den Balanceakt zwischen den inneren und äußeren Welten. Sind die Grenzen zwischen „verrückten“ Künstlern und künstlerisch aktiven „Verrückten“ nicht „ver-rückbar“? Das enorme kreative Potenzial der psychischen „Grenzgänger“ lässt Werke entstehen, die nicht im Verborgenen bleiben sollen. Die Ausstellung, in der Arbeiten von Afim Hell, Hedi Hentschel, V.H., Sylvia Schneider und Valerie zu sehen sind, bildet den Auftakt zum Jubiläumsjahr. Neben der Bildenden Kunst, die von Hans Blersch und Rotraut Fischer betreut wird, sind Theater und Musik weitere kreative Betätigungsfelder der außergewöhnlichen Kunstwerkstatt. Zur Vernissage am Freitag, 20. April, um 20 Uhr gibt es eine szenische Lesung und eine szenische Darbietung zu sehen, für die musikalische Untermalung sorgen Lieder der 1920er Jahre, begleitet von Horn und Gitarre. Die Einführung übernehmen Friederike Steinberger (stellvertretende Bezirkstagspräsidentin) und Monika Renner (Stadträtin). Veranstalter ist das Kunstforum Arabellapark der Münchner Stadtbibliothek und Volkshochschule am Rosenkavalierplatz 16. Weitere Informationen unter www.muenchner-stadtbibliothek.de/bogenhausen oder www.theateratelier-muenchen.de. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei. Sie ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 19 Uhr sowie Mittwoch von 14 bis 19 Uhr geöffnet.

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