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Mix aus Idyll und Glasscherben

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So sieht Nockherberg-Darsteller Claus Obalski (53) sein Giesing

Giesing Claus Obalski war 24 Jahre alt (Foto), als er nach Giesing kam. „Ich fand’s scheußlich“, erinnert sich der Schauspieler 30 Jahre zurück, als er vom Land in die Stadt zog. „Giesing ist ja eigentlich ein potthässlicher Stadtteil, vor allem dieses Nicht-Zentrum, der Tegernseer Platz.“ Bald habe er sich jedoch sehr für den Stadtteil engagiert, die Menschen im Viertel ins Herz geschlossen. Allerdings muss er leider beobachten: „Jeder ist hektischer geworden und gewaltbereiter, auf der anderen Seite kennt sich hier jeder.“ Doch trotz seines wachen Auges für die dunklen Seiten Giesings, schätzt sich der Schauspieler glücklich, hier zu leben: „Es gibt auch so schöne Fleckerl, die man hier gar nicht erwarten würde.“ Giesing sei eben eine Mischung aus Idyll und Glasscherbenviertel. Besonders schätzt Obalski den Balkon seiner Wohnung in der Wirtstraße, von dem aus er direkt über das Grünwalder Stadion schaut. Das sollte, wenn es nach ihm ginge, noch lange erhalten bleiben. „Ich bin kein Freund des Stadions, aber ein Freund des unverbauten Zugspitzblicks“, gesteht er. In seiner Wohnung lebt er mit dem Australian Cattle Dog-Mischling Tanja. „Sie ist ein Isartier, liebt es dort zu baden – genau wie ich“, freut sich der 53-Jährige, der von seiner Wohnung innerhalb von zehn Minuten an der Isar ist. „Das ist mein Lieblingsort in Giesing – nein, doch die Mondstraße oder der Rosengarten, ach, es gibt so viele.“ Einige seiner Lieblingsfleckerl – Klassiker und Geheimtipps hat er »Hallo München« bei einem Gang durch sein Viertel gezeigt. Maren Heußler Hallo-Aktion: Schicken Sie uns Ihre Fotos! Ein Bilderbuch-Geschenk zum Stadtgeburtstag: München feiert 850sten, und der Gasteig gratuliert mit der Ausstellung „Mein Bild von München“. Gezeigt werden dort am 2. und 3. August Fotos von Münchnern, wie sie ihre Stadt sehen. Wir nehmen das zum Anlass, die schönsten Seiten der Münchner Stadtviertel zu präsentieren – vorgestellt von bekannten Persönlichkeiten, die mit ihrem Stadtteil fest verwachsen sind. Persönliche Blickwinkel, kombiniert mit Geschichten, die ganz neue Ansichten auf die vermeintlich altbekannte Stadt eröffnen. Aber schauen Sie selbst – und lassen Sie sich inspirieren: Schicken Sie uns Fotos von Ihren Lieblingsfleckerln mit einer Beschreibung, was Sie an diesem Ort so fasziniert. Das kann ein schöner Garten oder eine Grünanlage sein, aber auch ein Denkmal, ein Platz, ein Geschäft oder ein Straßenzug sein. Zuschriften an „Hallo München“, Dessauer Straße 10, 80992 München oder per e-mail an redaktion@hallo-muenchen.de. Die schönsten Einsendungen stellen wir dann in loser Folge vor.

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