Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen

Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen

Um 8 Uhr morgens: Tram überrollt 82-Jährige – diese erliegt ihren Verletzungen
Mieter gewinnt Prozess wegen Betriebskostenabrechnung

Mieter gewinnt Prozess wegen Betriebskostenabrechnung

Mieter gewinnt Prozess wegen Betriebskostenabrechnung

SWM-Lösung für U-Bahn-Aufgang Arabellapark

Flügeltüren statt Überdachung

Eine Überdachung des U-Bahn-Aufgangs Arabellapark fordern der Bogenhauser Bezirksausschuss und Bürger des Viertels seit rund drei Jahren. Aus Kostengründen lehnten die zuständigen Stadtwerke München/ Verkehrsbetriebe (SWM/MVG) 

das Dach nun endgültig ab und wollen statt dessen Flügeltüren am besonders durch „Schneeeintrag“ betroffenen Aufgang Normannenplatz installieren.


„Soll man lachen oder weinen? Türen sind nicht unbedingt eine gute Lösung“, erklärte Andreas Nagel (DaCG) auf der jüngsten Sitzung des Bogenhauser Bezirksausschusses (BA). Das Referat für Arbeit und Wirtschaft hatte dem BA geschrieben, dass die vom Gremium geforderte Überdachung des U-Bahn-Aufgangs Arabellapark nicht verwirklicht werden könne und statt dessen Flügeltüren am Eingang Normannenplatz eingebaut würden. Die Überdachung sei zu teuer, es gebe keine Zuwendungen nach den Gemeinde-Verkehrsfinanzierungsgesetz und ein „Planfeststellungsänderungsverfahrens“ müsse eingeleitet werden, hieß es als Begründung. Ausgiebig hätten sich SWM und MVG mit der Situation befasst und festgestellt, „dass für eine komplette Überdachung der Aufgänge am U-Bahnhof Arabellapark sehr hohe Kosten entstehen würden, die seitens der SWM/MVG nicht getragen werden können“.

Alternative

Dem Wunsch des Bogenhauser Bezirksausschusses werde man dennoch Rechnung tragen und eine Alternativlösung umsetzen. Die sieht Flügeltüren am Ausgang Normannenstraße vor, der im Winter besonders von „Schneeeintrag“ betroffen ist. Zudem werden die Granitplatten an den Aufgängen Normannenplatz, Klinikum und Englschalkinger Straße durch Platten mit höherer Rutschfestigkeit ersetzt. „Diese Lösung ist nach Einschätzung von SWM/MVG so effektiv wie die Überdachungslösung, jedoch um ein Vielfaches kostengünstiger“, erfuhr der Bezirksausschuss.

Andreas Nagel fürchtet nun, die Flügeltüren könnten für all diejenigen, die mit Koffer, Rolli oder Kinderwagen passieren müssen, zum ärgerlichen Hindernis werden. „Die sollen sagen, was so ein Dach kostet, das kann doch nicht so schwer sein“, ärgerte sich Nagel und forderte einen erneuten Anlauf. Das hatte auch der zuständige Unterausschuss empfohlen. Man begrüße zwar, dass die MVG den aktuellen Zustand als unzureichend erkannt habe, bestehe aber weiterhin auf einer Überdachung, so das Gremium. Zudem fordert es eine genaue Beschreibung über die technische Beschaffenheit der Flügeltüren sowie eine Konstruktionsskizze an. Des weiteren will der BA wissen, ob die Türen sich in beiden Richtungen öffnen lassen und ob auch Kinder das schaffen. Das alles soll so schnell passieren, dass noch im kommenden Winter eine bauliche Lösung für die Aufgänge des U-Bahnhofs Arabellapark umgesetzt werden kann. Gabriele Mühlthaler


Auch interessant:

Kommentare