Bezirksausschuss fordert 150 Meter mehr

Englschalkinger Straße nach Osten verlängern

Die Verkehrssituation im Bereich der westlichen Brodersen-/Barlowstraße ist äußerst gefährlich. Der Bogenhauser Bezirksausschuss unterstützt deshalb die Idee eines Bürgers und fordert die Stadt auf, die Englschalkinger Straße um 150 Meter nach Osten zu verlängern. 

Der Lkw-Verkehr zu den Firmen am S-Bahnhof  Johanneskirchen könnte dann direkt von der Englschalkinger Straße aus zufahren.

Äußerst prekär ist die Verkehrssituation im Bereich der westlichen Brodersen-/Barlowstraße, findet nicht nur ein Anwohner, sondern auch der Bogenhauser Bezirksausschuss. Der Bürger hatte dem Gremium geschrieben und den Sachstand geschildert. Die beiden genannten Straßen haben nur eine schmale Fahrbahn, einen Gehweg gibt es nur auf einer Seite der Brodersenstraße. Dort aber verläuft der Schulweg. „Die jüngeren Kinder, die mit dem Fahrrad zur Schule unterwegs sind, drängeln in die eine Richtung auf dem Gehweg – in die andere Richtung eilen die Erwachsenen zur S-Bahn“, schildert der Bürger.

Ein Problem sei auch der Lkw-Verkehr mit immer längeren und schwereren Lastern, der besonders bei der Einfahrt zur Firma Niggl Schwierigkeiten mit der äußerst engen Kurve an der Ecke Barlow-/Brodersenstraße habe. „Die Poller, die den Gehweg schützen sollen, sind schon lange umgefahren worden und werden nicht mehr aufgestellt. Zeitweise wird der Verkehr durch die langen Lkws lahmgelegt, die zentimeterweise um die enge Kurve gelotst werden müssen“, so der Anwohner.

Die Lösung

Der Bürger schlägt nun vor, die Englschalkinger Straße ebenerdig nach Osten bis zum bestehenden Bahnübergang zu verlängern. Dazu müssten allerdings zwei Gebäude abgerissen werden. Die Straße würde nur eine Fahrspur pro Richtung sowie Rad- und Gehwege erhalten, die westliche Brodersenstraße soll als Sackgasse ausgewiesen werden. „Die Firma Niggl kann dann direkt von der verlängerten Englschalkinger Straße aus erreicht werden“, so der Anwohner, der zu bedenken gibt, dass sich ohne diese Maßnahme „an der heutigen Situation in den nächsten 25 bis 30 Jahren nichts ändern wird“.

Der Bogenhauser Bezirksausschuss sah dies auch so und stimmte dem Antrag des Bürgers unisono zu. 

Gabriele Mühlthaler

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