„Herzogparkstraße“: Parksuchverkehr nervt

36 Unterschriften für Anliegerstraße

Parksuchverkehr nervt die Anlieger der südlichen Herzogparkstraße. Sie wünschen sich, dass dort eine Anliegerstraße eingerichtet wird und möchten dies mit 36 Unterschriften und einem Brief an Oberbürgermeister Christian Ude durchsetzen.

Eigentlich ist die südliche Herzogparkstraße eine Sackgasse und wer hier reinfährt, ist nicht auf Schleichwegen unterwegs. Zu viel Verkehr macht sich nach dem Gefühl der Anlieger dennoch in der schönen, erholsamen Wohnstraße breit. Fehlende Tiefgaragen und viel Gewerbe im Viertel hätten zu einer angespannten Parkplatzsituation geführt, meinen sie. „Sehr oft fahren Autos in die Sackgasse Herzogparkstraße ein, um dort nach einem Parkplatz zu suchen. Leider finden nur ganz wenige derjenigen, die hier einfahren, auch wirklich in der Herzogparkstraße einen Parkplatz. Dann müssen die eingefahrenen Autos umständlich wenden, unsere geparkten Autos werden öfter beschädigt, es entstehen unnötiger Lärm und unnötige Abgase“, schreiben die Anlieger an Oberbürgermeister Christian Ude.

Gefahr für Kinder

Hinzu komme die Gefahr für Kinder durch Fahrzeuge, die teilweise den Gehsteig zum Wenden nutzen müssten. Andere Viertel Münchens habe die Verwaltung aus ähnlichen Gründen zu Parklizenzzonen erklärt, eine Parklizenzzone Herzogparkstraße allein werde aber den Parksuchverkehr in der kleine Sackgasse nicht verhindern. „Wir haben eine bessere Idee: Wieso kann die Herzogparkstraße nicht zur Anliegerstraße erklärt werden?“ so die Anwohner.

Sie bitten Christian Ude nun mit 36 Unterschriften: „Widmen Sie die Herzogparkstraße zur Anliegerstraße um!“ Der Bogenhauser Bezirksausschuss hat die Angelegenheit zur Kenntnis genommen, da sich die Anwohner direkt den OB gewandt und das Gremium lediglich informiert hatten.

 Gabriele Mühlthaler

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