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Hoher Sachschaden durch eingestürztes Baugerüst

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Im Rahmen von Renovierungsarbeiten wurden an der Fassade eines vierstöckigen Altbaus an der Prinzregentenstraße ein Metallgerüst errichtet und üblicherweise mit einer Staubplane abgedeckt.

Am Mittwoch vergangener Woche bemerkte ein Taxifahrer gegen 3.20 Uhr das durch den nächtlichen Sturm deutlich schwankende Gerüst. Der Zeuge verständigte die Polizei. Bei Eintreffen von Polizei und Feuerwehr hatten sich bereits Teile des Gerüstes gelöst. Durch die aufgerissene – wie ein Segel wirkende – Staubplane wurde das Gerüst aus den Befestigungen gelöst und brach schließlich auf einer Länge von etwa 100 Metern zusammen. Die Gerüstteile fielen in den abgesperrten Baustellenbereich. Ein in der Nähe stehendes Auto und eine Straßenlaterne wurden durch her­abfallende Gerüstteile leicht beschädigt. Der entstandene Schaden wird auf ca. 250.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden. Vor Ort wurden die Ermittlungen von der Kriminalpolizei aufgenommen. Ein Mitarbeiter des Gewerbeaufsichtsamtes war ebenfalls an der Unglücksstelle. Nach bisherigen Erkenntnissen sind keine Hinweise auf ein strafrechtliches bzw. ordnungswidriges Verhalten der für den Gerüstaufbau und -betrieb Verantwortlichen zu erkennen. Auslöser war der in den Abendstunden einsetzende starke Wind. Gesperrt waren ab dem frühen Morgen zunächst ein Teil der Prinzregentenstraße sowie die Richard-Strauss-Straße zwischen der Prinzregentenstraße und der Denninger Straße. Diese Sperrungen wurden nach und nach aufgehoben. Letztlich konnte der Verkehr ab 14.45 Uhr die Gefahrenstelle reibungslos passieren.

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