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Pojekt Tusch wird zehn Jahre alt

Vorhang auf, im Gärtnerplatztheater: Schüler auf der ganz großen Bühne

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Regisseurin Mia Constantine (li.) und Dramaturgin Christina Hommel mit Schülern.

Das Pojekt Tusch wird zehn Jahre alt: Haidhauser Jugendliche erobern jetzt die ganz große Bühne und zeigen ein Stück im Gärtnerplatztheater.

Haidhausen – Zehn Schüler wuseln im Probenraum der Fridtjof-Nansen-Realschule in Haidhausen um Regisseurin Mia Constantine herum. Aufgeregt schlüpfen die Achtklässler in ihre weißen Anzüge, in denen sie am Montag auf der Bühne des Gärtnerplatztheaters vor hunderten Zuschauern stehen werden.

Hier treffen Schüler auf Theaterprofis

Bereits seit zehn Jahren treffen beim Projekt Tusch Münchner Theaterprofis auf Schüler. Gemeinsam entsteht eine eigene Interpretation von Theaterstücken: „Das Ziel von Tusch ist es, Schule und Theater auf Augenhöhe stattfinden zu lassen“, erläutert Organisatorin Raphaela van Bommel.

Die Kooperationen zwischen den Schulen und Theaterstätten laufen jeweils zwei Jahre. Die Fridtjof-Nansen-Realschule ist jetzt sogar vier Jahre lang Teil des Projekts. Das bedeutet, dass alle Schüler einmal im Jahr ein Theater besuchen.

Zusätzlich gibt es – neben der jährlichen großen Aufführung – immer wieder kleinere Theater-Workshops in den Schulen: „Alle Kinder und Jugendlichen werden durch das Projekt erreicht“, erläutert van Bommel.

Für die Jugendlichen der Fridtjof-Nansen-Realschule dreht sich nun seit zwei Wochen alles darum, was Kunst denn ist. Das Thema stammt aus dem Stück „Die Möwe“, das am Residenztheater im Augenblick gezeigt wird. Die Texte haben die Achtklässler selbst verfasst, die Inszenierung entsteht im Laufe des Workshops.

Die Schüler sind begeistert: „Ich mag es, in andere Rollen zu schlüpfen. Wir können hier vieles selbst bestimmen und dürfen beim Stück mitreden“, sagt die 14- jährige Noemi Afrasiabi.

Auch ein Flashmob in der U-Bahn wurde schon veranstaltet

Auch einen Flashmob in der U-Bahn haben die Schüler schon veranstaltet. Sie zeigten ihren Mitfahrern mit Grafiken und kleinen Reden auf, was in der Welt falsch läuft – in Anlehnung an die „Fridays For Future“-Bewegung. „Vor dem Flashmob wollten wir aus Nervosität fast wieder aus der U-Bahn aussteigen. Danach habe ich mich aber sehr stark gefühlt und hätte es am liebsten noch einmal gemacht“, sagt Afrasiabi.

Tusch soll den Schülern nicht nur Theater näher bringen, sondern auch zur Persönlichkeitsbildung beitragen. Trotz vieler neuer Erfahrungen fiebern die Jugendlichen voller Vorfreude auf ihren großen Moment hin. Am Freitag steht die schulinterne Premiere an. Am Montag, 27. Mai, heißt es dann aber: Vorhang auf, im Gärtnerplatztheater. soph

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