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"Wir in Giesing"

Neuer Verein in Giesing: Bewährungsprobe für das Team

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Simone Wittman (rechts) im Café „Shotgun Sister“: Die Inhaberin Katharina Böttger (36) beteiligt sich auch an „Ois Giasing“.

Der neue ehrenamtliche Verein "Wir in Giesing" hält das Stadtkulturfest „Ois Giasing“ am Leben. Dieses Jahr wird´s ein bisserl kleiner, dafür aber gmiatlich.

Giesing - Der neue Verein „Wir in Giesing“ wird künftig das Stadtteilkulturfest „Ois Giasing“ veranstalten – und die Veranstaltung somit quasi retten. Denn trotz des grandiosen Erfolgs des Straßenfestes in den vergangen Jahren – letztes Jahr waren 20 000 Besucher vor Ort, 60 Bands spielten an 18 Spielorten – stand „Ois Giasing“ Ende 2018 vor dem Aus.

Der bisherige Veranstalter „Real München e.V.“ gab die Planung ab. Nur weil sich mittlerweile einige alteingesessene Giesinger gefunden haben, geht es weiter. Aktuell besteht „Wir in Giesing“ aus 50 Ehrenamtlichen. Und die stehen bei ihrem ersten Großprojekt, der kommenden Auflage von „Ois Giasing“ am 7. September, gleich unter besonderer Beobachtung: Denn der Bezirksausschuss (BA) und das Kulturreferat übten scharfe Kritik am Konzept des Vorjahres. Diesem habe der Bezug zum Viertel gefehlt. Man monierte, dass auch Künstler und Bands aus ganz Deutschland vertreten waren. Das habe nichts mit einem Stadtteilfest zu tun.

Kritik mit Folgen, denn mit dem BA und dem Kulturreferat ist man aktuell noch in Verhandlungen bezüglich der Fördermittel. „Diese sind aber dringend erforderlich“, betont Mitglied Simone Wittmann (32). Die Konsequenz: Heuer soll alles etwas kleiner werden. Eine Crowdfunding-Kampagne und Spenden sollen Geld in die Kassen spülen.

Den Besuchern des „Ois Giasing“ soll trotzdem einiges geboten werden: Als musikalische Highlights spielen die Migrant Workers, die Kapelle Cafe Unterzucker und Rudi Kellerer als Giesinger Urgestein. Auf dem Ella-Lingens-Platz gibt es ein Programm für Familien, in der Kistlerstraße ist eine Craft-Beer-Meile geplant, in der Feldermüller Siedlung richtet sich der Fokus auf die Erinnerungskultur. Zudem werden mehrere Stadtteilspaziergänge angeboten. se

In der Print-Ausgabe des Artikels ist der Redaktion ein Fehler unterlaufen:  BA und Kulturreferat monierten zwar das letztjährige Konzept, aber über die Fördermittel ist noch nicht abschließend entschieden. (Anm. d. Red.)

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