BA gegen Wertstoffhof-Schließung

Der Wertstoffhof an der Savitsstraße soll ab April für drei Jahre geschlossen werden (HALLO berichtete). Der Bogenhauser Bezirksausschuss lehnt dies entschieden ab und wundert sich, dass er im Vorfeld nichts von den Plänen des Kommunalreferats erfahren hat.

Drei Jahre lang soll der Wertstoffhof an der Savitsstraße geschlossen werden, weil das Kommunalreferat Lagerflächen braucht. Denn wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten in der Zentrale der Abfallwirtschaftsbetriebe München (AWM) am Georg-Brauchle-Ring muss der Geschäftsbereich Wertstoff- und Problemstoff-Service ausgelagert werden. Alle Anforderungen erfüllt Das Gelände an der Savitsstraße erfülle alle baulichen, sicherheitstechnischen und genehmigungsrechtlichen Voraussetzungen eines vorübergehenden Ersatzstandortes, so die AWM. Zudem sei die Einrichtung in Bogenhausen der am schwächsten frequentierte Wertstoffhof Münchens. Die Bogenhauser sollten während der Schließungszeit auf den Wertstoffhof an der Truderinger Straße 2 a ausweichen. BA-Protest Der Bogenhauser Bezirksausschuss ist mit der Schließung des Wertstoffhofs Savitsstraße absolut nicht einverstanden. Zum einen sei der Weg zur Truderinger Straße mit rund fünf Kilometern Luftlinie zu weit, zum anderen steige die Bevölkerungszahl des 13. Stadtbezirks anhaltend und stark. Eine Schließung des Wertstoffhofs Savitsstraße lehnt das Gremium deshalb einstimmig ab. Verwunderung Planungssprecher Frank Otto (SPD) zeigte sich zudem verwundert, dass der Bezirksausschuss nicht im Vorfeld über die Pläne des Kommunalreferats informiert worden ist, sondern erst durch eine Bürgeranfrage darauf aufmerksam wurde. Dies soll dem Kommunalreferat mitgeteilt werden. Zudem sollen Vertreter der Behörde zum nächsten Plenum oder zur Sitzung des Unterausschusses Planung eingeladen werden. Gabriele Mühlthaler

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