Fußballhelden dringend gesucht

„Jeder bekommt hier eine Chance“

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Die United Friend Bombers trainieren dreimal die Woche auf dem Rasen des SC Ismaning.

ISMANING/UNTERFÖHRING Fußballhelden dringend gesucht: United Friends Bombers suchen weitere Kicker für ihren Kader

Zuerst waren sie zu zweit, dann zu viert und heute stehen schon 20 Kicker der United Friends Bombers (UFC) auf dem Kunstrasen des FC Ismaning – doch der Kader der Freizeitmannschaft ist immer noch sehr dünn besetzt. Nun starten die Jungs in der Hallo einen Aufruf und bitten die Jugendlichen im Ort um Unterstützung. „Wir suchen Kicker ab 18 Jahren, die Spaß am Fußball haben und gerne mit Gleichgesinnten trainieren“, sagt UFC-Gründer Norman Kietz (Foto unten).

Der IT-Angestellte aus Ismaning gründete im vergangenen Mai gemeinsam mit seinem Kumpel Daniel Hoppenworth den UFC-Fußballclub. „Wir haben uns beide in unseren damaligen Sportvereinen nicht wohl gefühlt – es hat uns an Teamgeist gefehlt. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, eine eigene Mannschaft zu gründen.“

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fanden die beiden beim FC Ismaning einen Trainingsplatz. „Anders als viele Freizeitclubs haben wir das Privileg auf den gesamten Anlagen des FC Ismaning trainieren zu können. Diese Möglichkeit haben viele Freizeitclubs in München nicht.“

Es dauerte nicht lange, bis der Kader aus 20 Köpfen bestand: „Zum einen hat sich schnell herumgesprochen, dass es bei uns familiärer zugeht und zum anderen haben wir durch unsere Heimspielstätte beim FC Ismaning bestmögliche Trainingsmöglichkeiten erhalten.“

Dennoch reicht der Kader nicht aus: „Viele unserer Spieler sind berufstätig.

Dadurch haben wir das Problem, dass die Mannschaft nicht oft gemeinsam trainieren kann.“ Das sei verständlich: „Schließlich ist im berufstätigen Alltag kaum Zeit für Sport. Häufig kommt auch mal was dazwischen“, sagt Kietz. Er ist sich sicher, dass ein Aufruf im Ort erfolgreich sein wird. „Der Sport hat in Unterföhring, Ismaning und Bogenhausen einen sehr großen Stellenwert. Das sehe man auch an der Anzahl der Sportclubs. „Es liegt daran, dass der Sport im Ort von den Gemeinden finanziell gefördert wird.“ Erst ein Jahr gibt es den UFB und schon blickt man auf Erfolge zurück: In der kurzen Zeit schaffte es die Mannschaft bis ins Viertelfinale der Royal Bavarian Liga. Zudem erlangten die Spieler den zweiten Platz bei der Mini Saison der Sommerliga. Das Erfolgsrezept: „Bei uns zählt nicht nur die Leistung. Man muss sich in der Mannschaft selbst wohl fühlen.“ Und: „Es muss vor allem Spaß machen, sonst kommt man eh nicht weit.“ kom

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