Erzbischof Marx weiht Priesteramtskandidaten

Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx, weiht am Samstag, 22. Mai, um 9 Uhr im Liebfrauendom zehn junge Männer zu Diakonen, die sich im Münchner Priesterseminar Johannes der Täufer auf den Priesterberuf vorbereiten. Dazu gehört auch Andreas Spöttl aus St. Emmeram.

Zur Diakonenweihe an diesem Samstag werden Gläubige aus dem ganzen Erzbistum, insbesondere aus den Heimatpfarreien der Weihekandidaten, erwartet. Geweiht wird unter anderem Andreas Spöttl aus der Pfarrei St. Emmeram. Die katholische Kirche kennt auf der Basis der apostolischen Überlieferung das dreigestufte Weihesakrament. Die Fülle des apostolischen Amtes liegt beim Bischof. Er ist umgeben vom Kollegium der Priester und unterstützt von den Diakonen. Die Diakonenweihe geht der Priesterweihe voraus. Mit der Diakonenweihe der Priesteramtskandidaten ist auch die Verpflichtung zu einem dem Evangelium gemäßen Leben der Ehelosigkeit „um des Himmelreiches willen“, der so genannte Zölibat, und zum Stundengebet verbunden. Die Gebetszeiten am Morgen, Mittag und am Abend teilen den Rhythmus des Tages ein und sind in das gemeinsame Gebet der großen weltweiten Gemeinschaft der Kirche eingebunden. Andreas Spöttl Andreas Spöttl ist am 3. Februar 1983 in München geboren worden. Dort ist er auch aufgewachsen, und zwar im Stadtteil Denning. Nach der Grundschule absolvierte er im Juni 2002 im Wilhelm-Hausenstein-Gymnasium das Abitur. Seinen Zivildienst leistete der künftige Diakon in der Pfarrei St. Augustinus in Trudering ab. Dort war es vor allem seine Aufgabe, der Hausmeisterin und den Pfarrsekretärinnen zu helfen. Aber relativ häufig konnte er auch im Kindergarten der Pfarrei mitarbeiten, was bedeutend spannender und spaßiger als die übrigen Aufgaben war, so seine Aussage. Privat war Spöttl die letzten Jahre in seiner Heimatpfarrei St. Emmeram aktiv, vor allem als (Ober)-Ministrant, Jugendgruppenleiter und in der Firmvorbereitung. „Das war eine sehr schöne Zeit, und es tut mir jetzt schon leid, dass ich kaum noch Zeit dafür habe. Außerdem war diese „Arbeit“ auch eine der bedeutendsten Stationen auf meinem Weg ins Priesterseminar“, so Spöttl. Am 22. Mai wird um 16.30 in St. Emmeram ein Vesper-Dankgottesdienst gefeiert, den Diakon Andreas Spöttl zelebrieren wird.

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