„Christoph Brech – Passagen“

Der mehrfach preisgekrönte Foto- und Videokünstler Christoph Brech (geboren 1964) sammelt sein Material unterwegs, auf Reisen. Seine Kamera verwandelt Phänomene des Alltags oder der Natur in Meditationen über Schönheit und Vergänglichkeit. Das Museum Villa Stuck präsentiert mit neun Videoinstallationen, zahlreichen Fotografien und Installationen aus den letzten Jahren die bisher umfangreichste Einzelausstellung von Christoph Brech in München, darunter die eigens für die Ausstellung entstandene Installation „Emma und Andreas“.

Unter anderem zeigt das Museum ausgewählte Aufnahmen aus dem „Römischen Tagebuch“, das 2006 während Brechs Stipendium an der Villa Massimo entstand sowie Bilder aus der 2009 entstandenen Fotoarbeit „Vatikan 21/11“. Passagen durchziehen das gesamte Werk von Christoph Brech. In Video-Filmen wie „Punto“ reflektiert sich die urbane Landschaft Roms im Lack eines durch die Stadt fahrenden Fiats. In „Transito“ und „Trapasso“ werden Teile von Kirchenbereichen für die Betrachter neu beleuchtet. In „Break“ wird der vereiste St. Lorenz-Strom Abbild einer archaischen Natur, und die „See-stücke“ sind Fotografien von Christoph Brech, die eine Überseepassage von Genua nach Montreal dokumentieren. Das an die Tradition maritimer Malerei angelehnte Fotologbuch wird ergänzt von Brechs Film „Passage“. In den Arbeiten Christoph Brechs spielt Musik eine bedeutende Rolle. Dies wird insbesondere in der filmischen Gewandstudie „Opus 110a“ deutlich. Auch in anderen Arbeiten verweist die Musik auf den Raum, den der Künstler mit seinen Verdichtungen jenseits von Malerei, Film und Fotografie konturiert. Die Ausstellung ist von Donnerstag, 11. Februar, bis einschließlich Pfingstmontag, 24. Mai, Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr (Faschingsdienstag geschlossen) zu besichtigen. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro. „Christoph Brech – Passagen, Video, Fotografie, Installationen“ ist eine Ausstellung des Museums Villa Stuck in Zusammenarbeit mit der „Atlana“-Kulturstiftung Bad Homburg.

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